Online Marketing

Rechtskonformer Einsatz von Cookies

Am 25. Mai 2018 ist die DSGVO in Geltung getreten. Weiterhin nur im Entwurfsstatus befindet sich jedoch die ePrivacy-Verordnung, welche hauptsächlich Cookies und Webtracking betrifft.

Das Niveau der möglichen Strafen bei schwerwiegenden Verstössen ist im Vergleich zur Datenschutzgrundverordnung auf dem gleichen Level. Denn auch hier kann eine Strafe bis zu 20 Millionen Euro bzw. 4% des weltweiten Jahresumsatzes betragen.

Cookie-Richtlinie gilt seit 2009

Im Bezug auf den Schutz von personenbezogenen Daten in elektronischer Kommunikation gilt daher weiterhin die Richtlinie 2009/136/EG, die so genannte Cookie-Richtlinie. Nach Artikel 5 Absatz 3 der Cookie-Richtlinie aus 2009 bedarf der Einsatz von Cookies (die personenbezogene Daten verarbeiten) der Zustimmung des betroffenen Nutzers.

Gemäß der Artikel-29-Datenschutzgruppe (das unabhängige Beratungsgremium der Europäischen Kommission) ist ein Einsatz von Cookies nur dann zulässig, wenn:

  • Der User vorab und detailliert informiert wird,
  • Vor dem aktiven Einsatz von Cookies eine Zustimmung des Nutzers vorliegt und
  • Diese Zustimmung freiwillig, ohne Zweifel und durch eine aktive Handlung (z.B. „Klick“) erteilt wird.

Somit reicht der Hinweis in einem Banner („Diese Seite verwendet Cookies…“) alleine eigentlich nicht aus. Weil ansonsten Cookies bereits gesetzt sind, bevor eine Zustimmung durch eine aktive Handlung erteilt wird. Daher müssen technische Hilfsmittel („Privacy By Design“) verwendet werden, um die Vorgaben der Cookie-Richtlinie einzuhalten. 

Unsere Lösung: der CookieBot

Wir haben in den vergangenen Wochen unzählige Tools und Plugins getestet, doch mittlerweile haben wir unseren Favoriten gefunden: den so genannten CookieBot.

nnpro.at Cookies

Der große Vorteil am CookieBot gegenüber anderen Tools (wie z.B. Plugins für WordPress oder Magento) ist die Einbindungsmöglichkeit der technischen Funktionalität über den Google Tag Manager.

Nachdem wir Onlinepro!fis unser gesamtes Analytics- und Tracking-Setup (z.B. für AdWords, Facebook oder Display Advertising) standardmäßig über den GTM abwickeln, können wir für dich auf diese Weise gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen:

  1. Deine Website erfüllt durch die technisch richtige Einbindung des CookieBots die Vorgaben aus der Cookie-Richtlinie
  2. Du schaffst Transparenz durch eine vollständige Auflistung der aktiven Cookies (wie hier auf unserer Seite)
  3. Dein Trackingsetup für deine Website oder Webshop wird im gleichen Zuge durch unsere Onlinepro!fis optimiert
  4. Du bist aufgrund der Nachhaltigkeit des Google Tag Managers bestens auf die kommende ePrivacy-Verordnung vorbereitet

Da wir über das notwendige Know-how für die richtige Implementierung für den CookieBot verfügen, sind wir auch ein offizieller Reseller des Tools. Du willst Cookies auf deiner Website gemäß der Cookie-Richtlinie implementiert haben? Du willst mögliche Strafen vermeiden und gleichzeitig bestens auf die ePrivacy-Verordnung vorbereitet sein?

Dann kontaktiere uns am besten noch heute, wir übernehmen dann den Rest.

DSGVO Datenschutzgrundverordnung

DSGVO – Kann ich noch Online Marketing betreiben?

Am 25. Mai 2018 tritt die neue EU Datenschutzgrundverordnung (kurz: DSGVO) in Geltung. Du bist Unternehmer oder im Online Marketing tätig, hast aber bisher noch nichts von dieser Verordnung gehört? Nun, dann hast du während des letzten Jahres vermutlich in einer Höhle oder ohne Kontakt zur Außenwelt gelebt. Die Suchanfragen zu diesem Thema (in blau) und Datenschutz im Allgemeinen (in rot) sind im Verlauf der letzten beiden Quartale exponentiell in die Höhe gegangen. Dies zeigt auch das nachfolgende Diagramm aus Google Trends (Stand: 22.3.2018; Land: Österreich; Zeitraum: 1 Jahr) eindrucksvoll auf.

Google Trends Datenschutz & DSGVO

Bei schweren Verstößen gegen die DSGVO-Richtlinien können Bußgelder in der Höhe von bis zu 4 % des Jahresumsatzes eines Unternehmens verhängt werden – dies ist ein Fakt. Doch verschiedenste Mythen und Gerüchte halten sich hartnäckig rund um die DSGVO – besonders wenn es sich um Online Marketing dreht. Daher stellen wir in diesem Blogbeitrag die provokante Frage, ob Maßnahmen im Online Marketing überhaupt noch wie bisher durchführbar sein werden und worauf man ab 25. Mai besonders achten muss.

Newsletter

Für Datenverarbeitungsvorgänge benötigt man für den Newsletterversand eine explizite Einwilligung der Betroffenen (so nennt die DSGVO alle natürlichen Personen, deren Daten verarbeitet werden). Du benötigst daher eine Einwilligung, wenn du einen Newsletter an einen Kunden verschicken willst. Daher raten wir dir, auf das so genannte Double-Opt-In-Verfahren zurückzugreifen. Hier musst der Betroffene die Anmeldung zu einem Newsletter nochmal explizit bestätigen, bevor seine Mailadresse in deinem Verteiler landet. Wir Onlinepro!fis achten schon länger darauf, dass wir dank atipso.newsletter mit unseren Kunden nur mit Software arbeiten, welche in allen Punkten DSGVO-konform ist. 

Neu ist jedoch das so genannte Koppelungsverbot. Demnach darf zum Beispiel die Erfüllung eines Vertrages nicht von der Erteilung einer Einwilligung abhängig sein. Nachdem das extrem komplex klingt, hier gleich ein einfaches Beispiel dazu: eine Anmeldung zu einem Newsletter darf kein Pflichtfeld für eine Bestellung in einem Onlineshop sein.

Du darfst in deinem Onlineshop auch keine Checkbox für die Newsletteranmeldung automatisch angehakt anzeigen, sondern musst dem Kunden die Möglichkeit geben, sich für das Anhaken dieser Checkbox frei zu entscheiden. 

Zu guter Letzt wird auch die Einwilligung von Kindern unter 16 Jahren ein kritisches Merkmal. Denn wer unter dieser Altersgrenze liegt, kann selber keine wirksame Einwilligung erteilen. Dies betrifft allerdings nur alle Anmeldungen ab dem 25. Mai 2018. Du musst jetzt also nicht deinen bestehenden Kundenstamm überprüfen. Aber ab Ende Mai ist es wichtig, dass du bei einer Newsletteranmeldung auch das Alter erfrägst bzw. in einem Auswahlmenü kein Alter unter 16 Jahren auswählbar ist. 

Google Analytics & Tracking

Webanalyse-Tools wie Google Analytics sind für Onlinemarketer im 21. Jahrhundert unverzichtbar. Denn alles was im WWW passiert, basiert auf Zahlen und Daten und kann gemessen werden. Musst du den Einsatz von GA nun im Zuge der DSGVO einschränken oder gar unterbinden und das Marketing somit zurück in die Steinzeit werfen? Nein, aber die Regeln werden strenger.

Der Einsatz der anonymizeIp Einstellung (Anonymisierung der IP Adresse) von Google Analytics ist bereits länger Pflicht. Wir Onlinepro!fis befolgen dies natürlich schon seit Jahren und können dies – wenn notwendig – auch bei anderen Websiten ganz einfach überprüfen, wie der nachfolgende Screenshot zeigt. 

Google Analytics DSGVO anonymizeIp

Außerdem muss auf jeder Website ein Platz zur Opt-Out-Möglichkeit für Google Analytics bestehen – im Normalfall wird dies derzeit auf der Datenschutz-Seite gemacht. Auch für alle anderen Cookies und Webtrackingtools muss eine Widerrufsmöglichkeit bestehen. Funktionale Cookies, welche z.B. die Seitensprache abspeichern oder für die Erbringung des technischen Dienstes zwingend notwendig sind, sind übrigens von der DSGVO ausgenommen (vgl. WKO-Präsentation, Folie 13).

 

DSGVO vs. ePrivacy

Mit dem Buzzword „Privacy by Default“ (frei übersetzt: Datenschutz durch Voreinstellung) tritt jedoch eine grundlegende Veränderung in Kraft. War es bisher so, dass man auf einer Website oder in einem Webshop automatisch getrackt wurde, wenn man die Seite betrat (damit sind die Cookie-Hinweise gemeint, die in den letzten 2-3 Jahren vermehrt aus dem Boden gesprossen sind), so wird dies durch den aktuellen Entwurf der ePrivacy-Verordnung (welche nicht mit der DSGVO verwechselt werden sollte) nun ebenfalls bald anders.

Falls dieser Entwurf der ePrivacy-Verordnung in Kraft tritt, könnte dies somit – direkt auf das Business bezogen – viel markanter für das Online Marketing werden. Allerdings sagt Artikel 25, Absatz 2 in der DSGVO etwa aus, „dass durch Voreinstellung grundsätzlich nur personenbezogene Daten, deren Verarbeitung für den jeweiligen bestimmten Verarbeitungszweck erforderlich ist, verarbeitet werden“. Im aktuellen Entwurf der ePrivacy-Verordnung ist hingegen keine unbedingte Pflicht zu einer Do-not-track-Voreinstellung auszumachen (via OnlineMarketing.de). Und genau dies ist derzeit das größte Problem rund um DSGVO und ePrivacy: nicht alles ist schwarz oder weiß, vieles ist grau. Und diese Unsicherheit macht derzeit auch vielen Onlinemarketern zu schaffen.

Wie auch immer, sobald ePrivacy in Kraft treten sollte, muss der User die aktive Möglichkeit angeboten bekommen, dass er beim Betreten einer Seite im WWW selbst bestimmt, ob er die Verwendung von Cookies akzeptieren will oder auch nicht. Wir setzen daher auf verschiedene Anbieter, welche Lösungen für die Cookie-Thematik bereits anbieten. Diese sind in CMS (Content Management Systeme) wie z.B. WordPress oder Magento bereits ePrivacy-konform einsetzbar.

Die Verordnung betrifft übrigens auch Google, Microsoft, Mozilla und Co – denn Browser müssen derart programmiert sein, dass diese von Anfang an auf die freundlichste Variante im Bezug auf Datenschutz voreingestellt sind (= standardmäßig kein Tracking zulassen). Dass die e-Privacy-VO allerdings am 25. Mai 2018 zusammen mit der Datenschutzgrundverordnung in Kraft tritt, halten Experten für sehr unwahrscheinlich.

Facebook (inkl. Ads)

Im Zuge des Skandals rund um Cambridge Analytica ist Facebook in diesem Monat einmal mehr negativ aufgefallen, wenn es um Datenschutz und die Weitergabe von personenbezogenen Daten geht. Und dies zurecht – das Facebook-Pixel ist ein stetiger Begleiter auf nahezu jeder Website. Als Website- oder Webshopbetreiber bekommt man dadurch verschiedenste interessante Informationen über die eigenen Seitenbesucher geliefert.

Facebook Pixel DSGVO

Viele Experten waren sich daher einig: mit der DSGVO bekommt Facebook ein ernsthaftes Problem. Denn die EU-Verordnung gilt auch für Unternehmen, die ihren Hauptsitz nicht in der EU haben, sobald sie Dienstleistungen in der EU anbieten. Am 29.1.2018 hat das Unternehmen von Mark Zuckerberg erstmals offiziell Stellung zur DSGVO bezogen. Alle Informationen findet man seither auf der eigenen GDPR-Seite. Besonders interessant hier einer der letzten Absätze:

Nutzungsbedingungen für Werbetreibende

Wenn Facebook für seine Partner in der EU Dienstleistungen erbringt, bei denen wir als Auftragsverarbeiter auftreten, halten wir die geltenden Anforderungen an Auftragsverarbeiter ein. Das bedeutet, dass wir alle vertraglichen Verpflichtungen entsprechend anpassen werden, damit diese mit der DSGVO im Einklang stehen.

Wenn wir Dritte mit einer Datenverarbeitung in unserem Namen beauftragen, stellen wir sicher, dass die Vertragsbedingungen die Einhaltung der DSGVO und den Schutz der Daten gewährleisten. Wenn wir dagegen im Auftrag von Werbetreibenden als Auftragsverarbeiter auftreten, verlassen wir uns darauf, dass die Werbetreibenden eine zureichende Rechtsgrundlage für die Verarbeitung personenbezogener Daten haben.

Was sind nun aber die konkreten Auswirkungen für Facebook Ads und den Einsatz des Facebook Pixels?

Ziemlich weitreichend. Selbst wer seine User proaktiv darüber informieren sollte, dass mithilfe des Facebook Pixels bestimmte Kundendaten gesammelt werden und mit deren Hilfe auf Facebook gezielte Ads geschalten werden, welche von (glaubhaftem!) persönlichem Interesse des Kunden sind, wird ein Problem damit haben, genau sagen zu können, welche Daten Facebook sammelt und weitergibt. Vorbei sind mit ziemlicher Sicherheit die Zeiten, in denen man alle möglichen Kundendaten mit dem Facebook Pixel gesammelt hat und diese dann ohne Einverständnis innerhalb von Custom- oder Lookalike-Audiences beworben hat – dies ist ab 25. Mai ein massiver DSGVO-Verstoß.

Datenschutzerklärung

Ab Ende Mai ist es wichtiger denn je, dass die Datenschutzerklärung (welche auf jeder Website sowieso schon lange als eigenständige Seite Pflicht ist) alle Informationen über Tracking-Skripte, Datenspeicherung, Kontaktformulare, Cookies uvm. vollständig wiedergibt. Auch wenn man keinen Rechtsanwalt hat (oder sich einen Rechtsanwalt leisten kann), so gibt es verhältnismäßig kostengünstige Lösungen. Beispielsweise verschiedenste Kanzleien, die auf IT- und Onlinerecht spezialisiert sind und auf die Bereitstellung von Datenschutztexten in Checkboxform spezialisiert sind. Hier muss man allerdings ein gewisses technisches Grundverständnis besitzen, um zu wissen, was auf der eigenen Seite verwendet wird. Eine Alternative ist TrustedShops. Diese überprüfen einen Onlineshop nicht nur hinsichtlich verschiedener Qualitäts- und Sicherheitskriterien, sondern stellen auch individuell angepasste Texte für die eigene Datenschutzerklärung bereit.

Fazit DSGVO und Online Marketing

Die Datenschutzgrundverordnung wird ganz sicher nicht den Untergang des Online Marketings mit sich ziehen. Wer allerdings bisher mit unlauteren Methoden (z.B. Datenkauf, unerlaubtes Sammeln von Daten, schlampige Verwaltung der Newsletterabonnenten, unerlaubte Weitergabe von Daten, etc.) gearbeitet hat, der wird ziemlich sicher ein grobes Problem bekommen. Ebenso können die meisten Menschen mit Cookies, Retargeting, Conversion Tracking und anderen abstrakten Online Marketing Begriffen nur wenig anfangen und sind daher grundsätzlich misstrauisch – was jetzt durch die mediale Aufmerksamkeit rund um das Thema nochmal verschlimmert wird.

Aber genau deswegen kann die DSGVO auch eine Chance dafür sein, dass man das angeknackste Vertrauen des Konsumenten wieder nachhaltig herstellt. Dies bringt mich zu meinen zusammenfassenden Statements:

  • Unternehmen, die sich nicht an die DSGVO halten, könnten nach dem 25. Mai nicht nur durch das Misstrauen ihrer Kunden, sondern auch die Datenschutzbehörde abgestraft werden.
  • Obwohl die Auflagen im Online Marketing strenger werden, wird es weiterhin möglich sein, Leads und somit brauchbare Kundendaten zu generieren.
  • Kunden müssen proaktiv darüber informiert werden, welcher Mehrwert ihnen dadurch entsteht, wenn sie gewisse persönliche Daten an ein Unternehmen weitergeben.
  • Als Online Marketer solltest du deine eigenen Online Marketing Tools & Lieferanten überprüfen, ob diese sich erstens an die DSGVO halten und zweitens auch in der Datenschutzerklärung vermerkt sind.

 

Disclaimer: alle Angaben ohne Gewähr. Wir sind Onlinepro!fis aber keine Juristen. Wenn du sicher sein willst, alle Punkte aus DSGVO, DSG und ePrivacy zu erfüllen, dann ist dies nur durch die Beratung eines professionellen Rechtsanwalts möglich.

 

nnpro.at HTTP/2 Ladezeit

HTTP/2 für schnellere Websites & besseres SEO

Schon einmal von HTTP/2 gehört? Dieses Zauberwort kann für eine bessere Performance von Webseiten, glücklichere Kunden und verbesserte SEO-Rankings sorgen. Das bedeutet wiederum, dass Webseiten welche HTTP/2 unterstützen mehr Traffic generieren, welche wiederum mehr Conversions und mehr Umsatz zur Folge haben. Klingt irgendwie genau nach den Zielen von uns Onlinepro!fis, welche du auch auf unserer Homepage findest.

Aber was ist nun eigentlich HTTP/2? Die Version 2 des HTTP-Standards aus dem Mai 2015 ist ein signifikates Update des Hypertext Transfer Protokolls, welches seit 1991 verwendet wird um Computer im Internet miteinander zu verbinden. Das zuvor letzte größere Update (HTTP/1.1) wurde im Jahr 1999 durchgeführt, also vor 19 Jahren. Allerdings hat sich der Content im Internet seit 1991 radikal verändert, damals bestanden Websites hauptsächlich nur aus Text. Stellvertretend dafür auch ein Screenshot der ersten Internetseite aller Zeiten (…heute würde man wohl flat design dazu sagen ;- )

Erste Website Internet WWW

Kürzere Ladezeit, kürzere Latenz

HTTP/2 berücksichtigt seit 2015 erstmals die Veränderungen der letzten beiden Jahrzehnte (Rich Media wie Bilder, Videos usw. bereichern so gut wie jeder Website) und arbeitet daran, die Kommunikationszeit zwischen dem Client eines Nutzers (PC, Notebook, Smartphone, Tablet) und einem Server zu reduzieren. Das HTTP/2 Protokoll lädt die meisten Webseiten schneller als die früheren HTTP-Standards, egal auf welchem Device. Auf der Website von Akamai kann jeder selber testen, welchen Unterschied der Support von HTTP/2 im Vergleich mit HTTP/1.1 verursacht.  

Akamai HTTP/2 Test

In unserem Beispiel also kürzere Latenzzeit (um 88%) und kürzere Ladezeit (um 42%) – diesen Test von Akamai gibt es übrigens auch bereits seit 2015. Natürlich gibt es einige Kriterien für Ladezeit und Latenz: wie groß ist die physische Distanz zwischen Server und Client? Wie schnell ist die Internetverbindung des Nutzers?  Auf Basis einer Studie von W3Techs aus dem Februar 2018 verwenden bereits 24.1% der Top-10-Millionen-Webseiten im Internet den Protokollstandard.

Glückliche Käufer dank HTTP/2

Die gewonnene Geschwindigkeit durch den Protokollstandard kann auch das Online-Einkaufserlebnis deiner Kunden beeinflussen. Denn Internetnutzer kaufen mit Vorliebe auf Seiten ein, welche schnell laden und keine langen Ladezeiten das Kauferlebnis negativ beeinflussen. Eine Studie von Kissmetrics besagt etwa, dass eine 1-sekündige Verzögerung der Ladezeit in einem 7%-igen Verlust von Conversions enden kann. Das klingt nicht nach viel? Dann lieber ein konkretes Beispiel: wenn ein Webshop theoretisch 100.000€ Umsatz pro Tag generiert, dann verliert man durch eine 1-sekündige Verzögerung der Ladezeit über ein Jahr gesehen ganze 2.5 Millionen € an Umsatz

Glückliche Suchmaschinen 

Suchmaschinen (also Google und Bing, welche zusammen von 98.3% aller Internetnutzer in Österreich verwendet werden) wollen ebenfalls glückliche Nutzer – also Nutzer, die auf schnellen Webseiten surfen. Deswegen hat Google auch schon lange geplant, den mobilen Index im Jahre 2018 zum Primärindex zu machen. Das unter Webmastern und SEOs gefürchtete Speed Update wurde im Jänner 2018 auch von Google offiziell angekündigt und wird im Juli 2018 für mobile Suchanfragen umgesetzt werden: 

Although speed has been used in ranking for some time, that signal was focused on desktop searches. Today we’re announcing that starting in July 2018, page speed will be a ranking factor for mobile searches.

Seitengeschwindigkeit wird daher ein so großer SEO-Faktor wie nie zuvor werden. Je schneller deine Seite ist, desto weiter vorne wird sie bei Suchmaschinen ranken, desto mehr Klicks wird sie erhalten, desto mehr Traffic wird demnach eingehen, welcher ultimativ in Anfragen (und Conversions) mündet. Das sind übrigens auch die Grundprinzipien der Suchmaschinenoptimierung 😉

Ist HTTP/2 auf meiner Website aktiv?

Dies kannst du relativ schnell herausfinden.

  1. Rechtsklick auf irgendeinen Bereich deiner Website
  2. Auf „Untersuchen“ (Chrome) bzw. „Element untersuchen“ (Firefox) klicken.
  3. Zu „Network“ (Chrome) bzw. „Netzwerkanalyse“ (Firefox) navigieren.
  4. Mit der rechten Maustaste auf eine der Spaltenüberschriften klicken und „Protocol“ (Chrome) oder „Protokoll“ (Firefox) aktivieren.
  5. Die Seite vollständig aktualisieren („hard reload“).

Ich habe dies beispielhaft mit unserer Seite gemacht (welche natürlich HTTP/2 unterstützt ;-)):

nnpro.at HTTP/2 Ladezeit

Wenn hier nun HTTP/2.0+h2 angezeigt wird, dann ist alles perfekt, dann werden die Ressourcen deiner Website bereits über HTTP/2 geladen. Wenn dies allerdings nicht der Fall ist, dann hast du Aufholbedarf. 

HTTP/2 von den Onlinepro!fis

Bis Juli ist es nicht mehr lange. Wenn wir eine Website (oder einen Webshop) für dich aufsetzen, dann ist die Unterstützung des HTTP/2 Protokolls natürlich inkludiert. Die Grundbedingung für HTTP/2 (nämlich ein SSL-Zertifikat) ist bei unseren WaaS-Produkten ebenfalls im Grundpreis inkludiert. Außerdem verwenden wir Cloudflare als HTTP/2 Content Delivery Network, welches dafür sorgt, dass statische Assets (z.B. Produktfotos) schneller geladen werden.

Wenn wir deine WordPress-Seite für Suchmaschinen optimieren (z.B. mit einem Caching-Tool), dann achten wir natürlich auch auf die technischen Unterschiede zwischen Webseiten welche HTTP/1.1 und HTTP/2 verwenden. Beispielsweise im Bezug auf das Zusammenfassen von CSS- und JS-Dateien – welches in ersterer Version als best practice gilt, in zweiterer Version dafür nicht unbedingt empfehlenswert ist.

Wie auch immer, wir wollen uns hier nicht in technische Details verlieren. Denn zusammenfassend geht es darum, dass deine Seite schneller geladen wird, du dadurch mehr Traffic erhältst und in weiterer Seite zu mehr Leads, Conversions und Umsatz kommst. Sieh‘ zu, dass du am Datenhighway des WWW nicht mit veralteter Technik auf der Strecke bleibst. Kontaktiere uns daher gleich noch heute und wir prüfen das Setup deiner Website oder deines Webshops.

 

Top 10 Domainrating

Wie lange dauert SEO?

Wenn wir einem Kunden ein SEO-Paket anbieten oder SEO-Maßnahmen durchführen, ist die wohl mit Abstand beliebteste Frage folgende:

Ich will mit meiner Website auf die 1. Seite im Google Ranking.
Wie lange dauert das?

Die Antwort eines normalen Suchmaschinenoptimierers lautet dann meistens (bzw. hoffentlich):

Das kann man nicht so einfach sagen.

Wenn ein SEO-Profi diesen Satz von sich gibt, dann ist dies keine Hinhaltetaktik, sondern einfach nur die Wahrheit. Es gibt zu viele Faktoren (beispielsweise Website-Inhalte, Mitbewerb, Budget für Maßnahmen uvm.) um hier eine genaue Prognose hinsichtlich Google Ranking abgeben zu können.

SEO Ranking

Um dieser Frage jedoch genauer nachzugehen, haben die bekannten US-amerikanische SEO-Spezialisten von AHREFS letztes Jahr allerdings eine Langzeitstudie durchgeführt. Im ersten Schritt wurden dort zwei Millionen zufälliger Keywords in einen Topf geworfen. Anschließend wurde analysiert, welche dazu gehörigen Seiten damit in den Top10 des Google Ranking liegen (und wie lange bereits).

Die Antwort war für viele, welche sich von SEO kurzfristige Erfolge erwarten, ziemlich ernüchternd. Nur 5.7% aller Seiten, welche für ein bestimmtes Keyword auf der ersten Suchergebnisseite von Google liegen, wurden innerhalb der letzten 365 Tage erstellt. Quick wins? Fehlanzeige.

Seiten mit einem niedrigen Domainrating (bzw. Domainauthorität) schneiden sogar noch schlechter ab. Diese schafften es in dieser Studie sogar nur zu 3% auf diese erste Suchergebnisseite. Noch viel dünner wird die Luft bei generischen Keywords mit einer hohen Suchfrequenz. Nur 0.3% aller Seiten (also eine von 333 Seiten) schafften mit einem häufig gesuchten Keyword innerhalb eines Jahres den Sprung auf die erste Suchergebnisseite. 

Im nächsten Schritt wurde ein genauerer Blick auf diese 5.7% und deren exakte Verteilung unter den Top 10 geworfen. Wiederum nur 9% aller Seiten (somit eine von 200) schaffte es innerhalb von zwei Monaten mit einem Keyword auf den ersten Platz im Google Ranking. Immerhin 2.35% aller Seiten (also jede 43. Seite) schaffte es innerhalb von zwei bis vier Monaten auf die Pole Position. 

Top 10 Domainrating

Grafik (c) ahrefs.com

AHREFS sagt am Ende der Studie selber, dass sie (natürlich) nicht die endgültige Antwort auf die Frage gefunden haben, wie lange es dauert bis eine Seite in den Top10 von Google rankt. Aber sie haben mit dieser Studie nachdrücklich bewiesen, dass es 95% aller neuen Webseiten innerhalb des ersten Jahres nach Launch mit einem bestimmten Keyword nicht auf die magische erste Google-Suchergebnisseite schaffen. Die erfolgreichen Seiten benötigen auch im Schnitt zumindest 2-6 Monate bis dieses Ziel erreicht ist. 

SEO am Beispiel nnpro.at

Auch aus eigener Erfahrung kann ich dies nur bestätigen: SEO ist keine einmalige oder kurzfristige Aufgabe. Nur mit langfristigem Commitment und einem langfristig angelegen Maßnahmenplan wird die Suchmaschinenoptimierung der eigenen Website auch nachhaltig gelingen. Auch wenn Eigenlob stinkt – aber ein erfreuliches Beispiel für die erfolgreiche Umsetzung von SEO-Maßnahmen ist unsere Unternehmensseite nnpro.at.  Seit einer Intensivierung der SEO-Maßnahmen im September 2017 konnten wir die Anzahl der Keywords im Top 100 Google Ranking innerhalb der letzten sechs Monate knapp verdreifachen, was auch eine enorm gesteigerte Sichtbarkeit der Website zur Folge hat(te).

Top 100 Keywords nnpro.at 

Die Ups & Downs zeigen, dass man auch nicht vor Rückschlägen gefeit ist. Auch die Konkurrenz schläft nicht und auch die Updates im Algorithmus von Google (zuletzt im November 2017) bringen regelmäßig spannende Veränderungen mit sich. Die SEO-Trends für 2018 haben wir übrigens bereits letztes Jahr präsentiert. Und alle dieser Punkte sind mittlerweile genau so wichtig, wie damals angenommen. 

SEO von den pro!fis

Wenn du diesen Artikel gelesen hast und nur Bahnhof verstehst, dann sollte das nicht für Kopfzerbrechen sorgen. Nachhaltige Suchmaschinenoptimierung darf nicht auf Basis von gefährlichem Halbwissen passieren, sondern gehört in die Hände von pro!fis welche sich bereits seit Jahren mit SEO beschäftigen. Und da kommen wir ins Spiel: auf Wunsch erstellen wir dir ein SEO-Audit für deine aktuelle Website. Darauf aufbauend schlagen wir dir einen Maßnahmenplan zur Steigerung der Sichtbarkeit vor. Denn mehr Sichtbarkeit führt zu mehr Traffic und mehr Traffic führt zu mehr Conversions. Und mehr Conversions führen zu mehr Leads & Umsatz. 

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Seitenladegeschwindigkeit Google

Der SEO-Faktor Seitenladegeschwindigkeit

Need for Speed – das ist nicht nur eine beliebte Actionrennsportserie für PC und Konsole, sondern auch das Motto wenn es um die Seitenladegeschwindigkeit von Webseiten und Webshops geht. Denn es gibt nichts, was beim ungetrübten Surfen mit dem Smartphone im WWW mehr nervt, als eine Seite welche langsam oder gar nicht lädt. Google hat dazu vor wenigen Wochen auch eine Umfrage unter knapp 3.000 Personen durchgeführt und dabei die folgende Frage gestellt:

Websitegeschwinditkeit Google

46% aller Nutzer, also fast jeder Zweite, hält somit langsame Ladezeiten als das größte Problem im Bezug auf Surfen am Smartphone. Nachdem bereits über 55% aller Suchanfragen bei Google über Smartphones eingehen, ist dies für viele ältere oder schlecht programmiere Websites mittlerweile zu einem großen Problem geworden. 

Bilder komprimieren und optimieren

Bilder machen im Durchschnitt etwa 63% der so genannten page load aus, also dem Anteil der Bilder an der Gesamtdatengröße einer Website. Bis vor wenigen Jahren war es im Webdesign äußerst modern, mit riesigen Bildern, (selbstladenden) Videos oder vielen Effekten (z.B. Parallax) zu agieren. Diese Dinge schauen im Jahr 2017 zwar noch immer schön aus, sind aber für die Ladegeschwindigkeit einer Website – gerade auf mobilen Devices – zumeist tödlich.

Geht man nach den Empfehlungen von Google, dann soll eine Startseite maximal 1.600KB groß sein. Dieses Limit ist bei einer Verwendung von vielen Bildern schnell erreicht. Geht es nicht anders und man muss oder will viele Bilder verwenden, dann sollte man zumindest stets darauf achten, dass diese Bilder für die Verwendung im Web optimiert sind. In allen gängigen Bildbearbeitungsprogrammen (wie etwa Adobe Photoshop) findet sich hierfür eine eigene Einstellung beim Abspeichern eines Bildes namens „Für Web speichern“.

Aber auch ohne Bildbearbeitungsprogramme kann man Bildmaterial wirksam komprimieren, etwa dank TinyPNG, einem Onlineservice welcher Bilder in Windeseile optimiert und komprimiert. Verwendet man für seine Website das WordPress CMS, dann gibt es hier auch viele (zumeist kostenpflichtige) Extensions, welche die Komprimierung von Bildern automatisch beim Upload in die Bilddatenbank übernehmen. Stellvertretend sind hier an dieser WP Smush Pro sowie Imagify genannt, mit denen wir in der Onlineagentur pro! über die Jahre hinweg gute Erfahrungen gemacht haben. 

Above the fold vs. Below the fold

Auf einer Website unterscheidet man bei der Platzierung von Bildern, Texten und allen anderen Elementen zwischen above the fold und below the fold. Diese Bezeichnungen kann man folgendermaßen ganz einfach erklären: nimmt man ein Blatt Papier und knickt es bei der Hälfe ab, dann wird alles was auf der sichtbaren Seite aufscheint, als above the fold bezeichnet. Alles was hingegen auf der nicht sichtbaren Seite aufscheint, wird als below the fold bezeichnet. 

Bei der Optimierung der Seitenladegeschwindigkeit einer Website sollte man sich also darauf konzentrieren, dass alle Elemente im Sichtbereich above the fold so gut wie möglich komprimiert sind, da diese beim Aufruf einer Seite unmittelbar geladen werden (sollen). Für alle Elemente, welche nicht auf den ersten Blick ersichtlich sind – also z.B. erst ab dem Scrollen – kann man zur Optimierung ein Skript namens Lazy Loading (bzw. auch als lazyload bekannt) aktivieren. Dadurch werden die Elemente below the fold erst dann vom Server geladen, sobald sie auch wirklich für die richtige Darstellung für den User benötigt werden. Dadurch wird auch die Anzahl der initialen Serverrequests reduziert. 

Custom Fonts

Custom fonts („maßgeschneiderte Schriftarten“) sehen schön aus, müssen womöglich auf die Unternehmens-CI abgestimmt sein und heben die eigene Website dadurch vom Rest des WWW ab. Jedoch bringen sie auch ein Problem mit sich. Sobald auf einer Website nämlich keine gebräuchliche Webfont (= optimiert für die Verwendung in Chrome, Firefox usw.) eingebunden ist, muss diese vom Browser erst on-the-fly heruntergeladen werden. Dadurch wird ebenfalls eine längere Ladezeit beim Seitenrendering erzeugt. Daher ist es empfehlenswert, eine Schriftart beispielsweise über Google Web Fonts in eine Website einzubinden. Ein weiterer Vorteil dieser Methode ist, dass diese Schriftarten lizenzfrei verwenden werden können.  

Google Chrome Standardschriftarten

Wie messe ich Seitenladegeschwindigkeit?

Einige von euch haben sich mittlerweile sicher schon gedacht: wie messe ich denn eigentlich die Seitenladegeschwindigkeit meiner Website? Dazu gibt es viele Tools, die meisten davon sind auch kostenfrei. Die bekannteste Seite ist vermutlich PageSpeed Insights von Google. Dieses Onlinetool crawlt eine Seite nach den wichtigsten Geschwindigkeitsfaktoren (z.B. Antwortzeit des Servers, Bildoptimierung, Browser-Caching, CSS/HTML/JavaScript) und zeigt anschließend Noten von 0 bis 100 getrennt für Desktop und Mobile an. Keine Angst: ein Wert knapp bei 100 ist nahezu unerreichbar. Selbst Google erreicht bei seinem eigenen Test auf der Mobilversion nur 79/100 Punkte und liegt damit nicht einmal im grünen Bereich!

PageSpeed Insights

Abgesehen von PageSpeed Insights hat Google auch direkt in seinen Chrome Browser eine mächtige Funktion integriert: die so genannten Chrome Developer Tools. Habt ihr auf einer Seite schon einmal die rechte Maustaste gedrückt und dann auf „Untersuchen“ geklickt? Nein? Damit öffnet ihr das Tor zu den Entwicklertools. Entwickler, Webdesigner und Suchmaschinenoptimierer verbringen einen großen Teil ihrer Arbeitszeit in dieser Oberfläche. 

Chrome Developer Tools

So werden beispielsweise im Reiter „Network“ die page load und die Ladezeit angezeigt. Außerdem findet man ein Wasserfalldiagramm welches aussagt, in welcher Reihenfolge die Elemente einer Webseite geladen werden. Je flüssiger dieses Diagramm aussieht (im wahrsten Sinne des Wortes), desto schneller lädt im Normalfall auch eine Website. Unter „Audits“ findet man seit wenigen Wochen standardmäßig ein Tool namens Google Lighthouse. Wie der Name („Leuchtturm“) schon aussagt, ist dies ein Audit-Tool welches sämtliche Informationen hinsichtlich Performance, Zugänglichkeit, Usability und Nutzererfahrung sammelt und in einer Notenskala (ebenfalls 0 bis 100) widergibt. 

Nicht-Google-Tools

Für einen schnellen (und leichter verständlichen) Überblick über die Key Facts einer Website gibt es auch Allround-Tools wie etwa Varvy.com. Dieses bei Suchmaschinenoptimierern beliebte Tool überprüft schnell und unkompliziert die Schlüssel-Komponenten einer Website (u.a. Seitenladegeschwindigkeit, Zugänglichkeit, Sicherheit) und zeigt die Erkenntnisse anschließend in Ampelform an. Dadurch kann man beispielsweise auch gut erkennen, ob man nach dem Go-Live einer Website vergessen hat, dem Google Bot wieder den Zutritt zur Website zu gestatten.

Ein anderes empfehlenswertes Tool (mit dem Google selber arbeitet, obwohl es nicht von Google kommt) ist der WebPageTest. Dort kann man verschiedenste Testumgebungen (z.B. Browser, Browserversion, Internetverbindung, Land, Kontinent) simulieren und damit wichtige Aufschlüsse erhalten, falls es mit der eigenen Website Probleme auf bestimmten Devices oder ISPs (Internet Service Provider – z.B. A1, UPC) gibt. 

Speed kills – aber keine Webseiten

Bei der Erstellung von Webshops oder Websites achten die pro!fis aus der Onlineagentur pro! stets darauf, dass die vorher genannten Maßnahmen umgesetzt werden und das Endprodukt einen Speedtest so gut wie möglich durchsteht. So arbeiten wir im WordPress CMS beispielsweise mit Premium-Tools wie etwa dem Caching-Plugin WP Rocket oder dem WordPress-Toolkit von WPMUDEV. Diese Plugins werden jedoch nicht einfach installiert und aktiviert. Ganz im Gegenteil – jede Website wird vor dem Go-Live ausgehend getestet, damit die Einstellungen keine Darstellungs- oder Ladeprobleme verursachen und der Content optimal geladen wird.

Auch bei Magento (M1 & M2) arbeiten wir mit Premium-Tools von Anowave, Mageworx, Mirasvit oder Amasty, um nur einige unserer bevorzugten Technologiepartner zu nennen. Mit diesen Tools und Extensions, die ständig gewartet und auf neue Versionen aktualisiert werden, werden Optimierungen geschaffen, welche mit einer einfachen Installation der Magento-Instanz nicht möglich wären. 

Die Seitenladegeschwindigkeit deiner Website ähnelt einem ausrangierten Gefährt und keinem modernen Sportwagen? Dann ist es an der Zeit um etwas zu tun. Kontaktiere die pro!fis aus der Onlineagentur pro! noch heute und wir beraten dich hinsichtlich eines Website-Relaunchs oder der Optimierung der Seitenladegeschwindigkeit der Website.

Christoph Zauner Online Award 2017

Kräutermax mit Top3-Platz beim Online Award 2017

Am 8. November 2017 fand im Zuge einer Gala in der Voestalpine Stahlwelt in Linz die Zeremonie der Online Awards 2017 statt. Dort zeichnete die WKO erfolgreiche oberösterreichische Unternehmen mit Spitzenleistungen im Versand- und Internethandel aus. 

Dabei konnte Kräutermax den 3. Platz in der Kategorie „Online Shop Etablierte (länger als 5 Jahre tätig)“ abräumen. Wir gratulieren Christoph Zauner und seinem Team recht herzlich und freuen uns über diese Auszeichnung für unseren langjährigen Agenturkunden

Christoph Zauner Online Award 2017

Foto:©Simlinger Wolfgang/cityfoto

Unser Team in der Onlineagentur pro! betreut Christoph (mit einer kurzen Unterbrechung) nun bereits seit vielen Jahren. Am Beispiel des allerersten Onlineshops (Screenshot darunter) sieht man deutlich die Fortschritte und Entwicklungen, welche im eCommerce Business im Laufe der letzten Jahre gemacht wurden – auch im Bereich der Onlineshop-CMS.

Kräutermax Webshop alt

Schnittstelle Onlineshop und WaWi

Bereits vor Jahren lag es für uns auf der Hand, dass der Lagerstand aus dem Kräutermax Shop am Hohen Markt 1a in Ried mit dem Warenbestand im Onlineshop übereinstimmen musste. Denn nur so konnten wir u.a. garantieren, dass im Onlineshop keine nicht-erhältlichen Artikeln angeboten werden. Die Einrichtung der Schnittstelle zwischen dem damaligen Magento 1 Shop und dem ETRON Warenwirtschaftssystem war dabei eine ziemliche technische Herausforderung. 

Gemeinsam mit einem Softwareentwickler aus Linz entwickelten wir damals einen Windows-Connector, der die CSV-Dateien aus der WaWi via API-Schnittstelle an das Magento-System sendete. Die Bestellungen wurden manuell in die Warenwirtschaft übertragen. Anmerkung am Rande: Im Jahr 2017 würden wir einfach SyncSpider für die vollautomatische Synchronisation zwischen Webshop, WaWi und sämtlichen Preissuchmaschinen und Verkaufs-Plattformen (wie etwa Google Shopping) verwenden. 

Kräutermax mit neuer Optik

Kräutermax in persona Christoph Zauner war bei den Themen eCommerce und Onlinehandel stets am Puls der Zeit. Unter anderem ging Christoph vor knapp fünf Jahren eine Zusammenarbeit mit einer Fachhochschule ein und ließ dort von einem Projektteam aus Studenten ein ganzheitliches Konzept für einen neuen Onlineshop ausarbeiten. Hauptziele dabei waren die Einarbeitung von neuen Funktionen und die Modernisierung der Optik, ohne jedoch einen neuerlichen Austausch des Shop-CMS durchführen zu müssen. In weiterer Folge erhielt kraeutermax.com eine völlig neue Optik mit mehr sanften bzw. natürlichen Farben. Außerdem wurde die praktische Produktübersicht von A-Z in den Onlineshop integriert. 

Kröutermax Webshop Magento 1

Magento no more

Die Onlinebestellungen bei Kräutermax wurden immer mehr und es war daher auch allerhöchste Zeit, den Webshop technisch zu modernisieren. Aufgrund der Tatsache, dass der Anbieter des Warenwirtschaftssystems damals alle Dienstleistungen rund um Magento nun auch selbst anbot, kam es zu einer (kurzen) Pause in der Zusammenarbeit zwischen Christoph und der Onlineagentur pro! Diese machte aufgrund der reibungslosen Automatisierung aller Artikel und Bestellungen aus Kundensicht natürlich auch viel Sinn. Allerdings währte diese Pause nur kurz, denn im Endeffekt traf Christoph Anfang des Jahres 2017 die Entscheidung, dem Magento CMS den Rücken zuzukehren, da das Content Management System für seine persönliche Hands-On-Mentalität einfach nicht das richtige System darstellte.

Gambio CMS

Dementsprechend waren natürlich hocherfreut, dass Christoph nach reiflichen Überlegungen und fachlichen Gesprächen mit einem Universitätsprofessor bei der Wahl seines neuen (und alten) Partners wieder auf die Onlineagentur pro! zuging. Nachfolgend begannen wir im Frühjahr 2017 einen Gambio-Shop für Kräutermax einzurichten. Der Shop-CMS-Anbieter aus Deutschland konnte uns zuvor (im Gegensatz zu Magento oder WooCommerce) nie wirklich überzeugen. Wir wurden jedoch eines Besseren belehrt, da der neue Shop nach Wahl des passenden Templates, der Gestaltung einer markengemäßen Optik (u.a. Anpassung an die CI) und der Einpflege des Contents binnen weniger Wochen live gehen konnte. Und das Ergebnis kann sich mehr als nur sehen lassen. 

Kräutermax A bis Z Gambio Shop

Schnittstellen und künftige Themen

Im Zuge der Integration von verschiedenen Schnittstellen werden die Produkte von Kräutermax mittlerweile auch auf Amazon angeboten. Generell laufen alle Bestellungen über alle angeschlossenen Portale hinweg (Webshop, Google Shopping, Amazon etc.) zentral zusammen. Daher bleibt aktuell viel Zeit um über Themen wie Content Marketing und die Anbindung weiterer Portale und Marktplätze zu sinnieren. Auch eine Anbindung zu shöpping.at ist ein Thema, weil die Produkte eines österreichischen Traditionsunternehmens aus unserer Sicht unbedingt auf einem österreichischen Marktplatz angeboten werden sollten. 

Kräutermax bei Google Shopping

Kräutermax – maximale Kräuterkraft

Wir wünschen Christoph Zauner und seinem Team weiterhin viel Erfolg mit seinem Geschäft, sowohl offline als auch online. Wir sind stolz darauf, seinen Shop betreuen zu dürfen und seine Geschichte im Onlinebusiness über viele Jahre hinweg mitgeschrieben zu haben und hoffentlich auch weiterhin mitschreiben zu dürfen.  

Kräutermax Geschäft Ried Hoher Markt

Christoph Zauner, Inhaber und Geschäftsführer von Kräutermax über die langjährige Zusammenarbeit mit der Onlineagentur pro!:

Weil wir keine eigenen Mitarbeiter im Onlinebereich haben, brauchen wir für vielen digitalen Dienstleistungen daher einen kompetenten Ansprechpartner. Egal was anfällt, bei der Onlineagentur pro! werden alle Aktivitäten wie etwa die Wartung des Onlineshops, Anbindung an Schnittstellen und Portale oder Erstellung der Etiketten stets umgehend und effizient erledigt. Ich kann mich daher ganz auf mein Kerngeschäft konzentrieren und weiß, dass der Onlineshop in guten Händen ist. In meiner Rolle als Geschäftsführer eines Innviertler Traditionsunternehmens ist mir auch die Regionalität der Agentur und die vorhandene Handschlagqualität meiner Ansprechpartner besonders wichtig. Ich kann die Onlineagentur pro! daher nur empfehlen, wenn es um Projekte im eCommerce-Bereich geht.  

Produktkatalog 2018 – Update vom 23. November

Wer gerne auf seinem PC oder Notebook durch den Produktkatalog von Kräutermax für 2018 schmökern möchte, hat ab jetzt die Möglichkeit dazu. Man kann diesen nämlich hier (201711_Produktkatalog_Kraeutermax) herunterladen und erfährt dabei auch über die Historie des Unternehmens sowie die Philosophie und Anwendungsbeschreibungen für alle Produkte. 

eBay ShopBot

5 eCommerce Trends für 2018

2016 steigerte sich der Online-Einzelhandel in Österreich auf einen neuen Rekordwert von 3.4 Milliarden Euro. 2017 wird dieser Wert erneut deutlich gesteigert werden. Derzeit beträgt der Anteil des Onlinehandels in Österreich laut Statista etwa 5%, auch hier ist die Tendenz stark steigend. Grund genug für uns, euch fünf der größten bzw. interessantesten eCommerce Trends für 2018 näher zu bringen.

1) Mobile Shopping

Vorbei die Zeiten, in denen Online Einkäufe strikt von zuhause über den PC oder das Notebook durchgeführt wurden. Knapp 84% aller 18 bis 39-jährigen in Österreich haben 2016 bereits mindestens einmal einen Einkauf mit ihrem Smartphone oder Tablet getätigt. Im Vergleich zu 55% nur drei Jahre zuvor bedeutet dies einen Anstieg von fast 30%, wie auch die nachfolgende Grafik von Statista zeigt.

Entwicklung Mobile Shopping

Insbesondere Kleidung, Blu-rays, CDs sowie Bücher und Elektronikartikel werden überdurchschnittlich oft über mobile Geräte bestellt. Und auch bereits 80% aller Webshops im deutschsprachigen Raum verfügen über eine responsiv optimierte Website oder eine mobile Website. Dies ist daher so wichtig, weil eine Website auch auf kleineren Displays dazu einladen soll, unterwegs zu suchen, zu schmökern und den Einkaufsprozess so leicht und einfach wie möglich zu gestalten.

Jene 20% der Onlineshops, welche im Jahr 2018 noch immer über keine mobil optimierte Website verfügen, werden wenig bis gar nicht mehr am Onlineumsatz mitnaschen können. Wenn du nicht zu dieser Minderheit gehören willst, erstellen wir dir gerne ein eCommerce Konzept für dein Geschäft. Außerdem beraten wir dich im Bezug auf die einzelnen Komponenten wie etwa Zahlungsmöglichkeiten, Versandoptionen und bauen natürlich auch deinen Webshop – entweder auf Basis von vordefinierten Templates oder eines individuellen Designs.

2) Schnelle Lieferzeiten

Online kaufen, im Geschäft abholen (Click & Collect). Käufe über Apps, Preissuchmaschinen oder Online-Marktplätze tätigen. Omnichannel ist im Online-Einzelhandel bereits seit über einem Jahrzehnt ein Trend der mittlerweile eigentlich zur Norm geworden ist. Auch die Technologie zieht laufend mit. So kannst du beispielsweise mit SyncSpider alle deine Plattformen (Onlineshop, ERP System, Preisvergleichsseiten, Online-Marktplätze usw.) kinderleicht miteinander synchronisieren und viel Zeit und Geld sparen.

Doch der Fokus vieler großer Onlinehändler liegt mittlerweile bei der Liefergeschwindigkeit. Denn über 90% aller Kunden wünschen sich eine Lieferung ihrer Bestellung innerhalb von 24 Stunden. Einige größere Onlineshops setzen daher schon seit längerer Zeit bewusst auf diese Art von Expresslieferung, darunter Amazon Prime, Zalando, Neckermann oder Conrad. Gerade in der Vorweihnachtszeit ist es besonders wichtig, dass auch die Bestellungen von (Zu-)Spätkäufern noch rechtzeitig unter dem Weihnachtsbaum liegen können.

Noch schneller als die Expresslieferung ist die so genannte Same-Day-Delivery. Diese wird in Österreich u.a. auch bei Mediamarkt angeboten. Wenn man in einem bestimmten Radius rund um die betroffene Filiale liegt, kann man sich alle im Onlineshop gekauften Artikel gegen einen Aufpreis noch am selben Tag direkt vor die Haustüre liefern lassen. Die nochmals schnellere 3-Stunden-Sofortlieferung wird derzeit nur in ausgewählten Filialen in größeren österreichischen Städten angeboten. Wer also 2018 in seinem Onlineshop weiterhin Lieferzeiten von 3-5 Tagen anbietet, wird aller Voraussicht nach (noch) mehr Volumen an jene Shops verlieren, bei denen der Lieferprozess blitzschnell abgewickelt wird.

3) Chatbots und Künstliche Intelligenz (KI / AI)

Viele von euch haben es sicher schon mindestens einmal erlebt. Man besucht einen Webshop (oder auch eine Website) und nach wenigen Sekunden oder Klicks öffnet sich ein Chatfenster (zumeist am unteren Bildschirmrand) mit einer höflichen Frage nach Unterstützung beim Einkauf. Dahinter stecken nicht etwa besonders fleißige Mitarbeiter aus dem Kundensupport, sondern so genannte Chatbots.

Diese Chatbots gibt es in zwei verschiedenen Ausführungen: einfach (hier steht nur eine vordefinierte Anzahl von Antwortmöglichkeiten zur Verfügung) und mit künstlicher Intelligenz bestückt. Letztere  können eingetippte Antworten interpretieren und lernen auch ständig dazu (“Machine Learning”). Einen dieser intelligenten Shopbots verwendet beispielsweise eBay in den USA. Der sogenannte eBay ShopBot ist mit nur einem Klick bzw. mit der Freigabe direkt in den Facebook Messenger eingebunden. Basierend auf den eigenen Einkaufswünschen macht der ShopBot laufend (verbesserte) Vorschläge für passende Produkte, welche am Ende der Interaktion mit nur einem Klick in den Warenkorb gelegt und gekauft werden können.  

eBay ShopBot

Besonders praktisch sind Chatbots auch für Menschen, welche ungern mit anderen Menschen interagieren, aber dennoch beraten werden wollen. Denn gemäß einer Studie sind dies fast unglaubliche 48% aller Onlineshopper weltweit. Natürlich merkt sich der Chatbot auch die eigenen Einkäufe und Interessen und bietet auf dieser Basis in regelmäßigen Abständen interessante neue und spezielle Produkte an. Die Erfolgswahrscheinlichkeit dieser Angebote ist dementsprechend signifikant höher als bei normalen Newslettern oder Werbebannern. Big data lässt grüßen.

4) Voice Shopping

Siri, Alexa, Cortana, Google Home (Anm.: Googles Sprachassistent hat wirklich keinen eigenen Namen). Viele von euch haben wohl bereits einen oder sogar mehrere der vorher genannten Sprachassistenten im Wohnzimmer stehen oder am Smartphone. Sie sind nicht nur dafür geeignet, das Licht an- und auszuschalten oder als glorifizierter Timer zu dienen. Wenn man etwa bei Amazon die entsprechende Option aktiviert hat, kann man per Sprachkommando gegenüber Alexa auch direkt Einkäufe tätigen.

Wer seine Produkte also beispielsweise bei Amazon oder Google Shopping vertreibt, muss seine Produktbeschreibungen daher in Zukunft sowohl inhaltlich als auch strukturell auf Basis der geänderten Grundbedingungen durch die Möglichkeiten der Sprachsuche optimieren. Denn im Gegensatz zur gewöhnlichen Textsuche bei Google oder in einem Onlineshop, welche zumeist aus 1-3 Wörtern besteht, werden die Suchanfragen bei Sprachassistenten häufiger in ganzen Suchphrasen mit einer Länge von 5-7 Wörtern gestellt. Dies zeigt auch die nachfolgende Grafik.  

Anzahl der Wörter bei Sprachsuche

In den USA nutzen bereits zwei von fünf Erwachsenen zumindest einmal täglich die Dienste des Sprachassistenten ihres Vertrauens. Diverse US-amerikanische Zukunftsforscher erwarten sogar, dass im Jahre 2020 bereits 50% aller Suchanfragen weltweit nicht mehr per Texteingabe auf PC oder Smartphone sondern per Sprachsuche durchgeführt werden. Daher sind Sprachassistenten de facto einer der heißesten eCommerce Trends für 2018 und die nachfolgenden Jahre. 

5) Nischenmarketing

Egal ob Fair Trade Kleidung aus dem brasilianischen Regenwald oder Überlebensausrüstungen für alle erdenklichen Katastrophen. Egal ob organisches Badesalz aus Afrika oder pflegendes Bartöl für Männer mit Schnurrbärten. Die Kreativität im Bezug auf Nischenprodukte kennt kaum noch Grenzen. Für quasi jede Anforderung und jeden persönlichen Geschmack gibt es eigene Produkte und Dienstleistungen, welche sich vom Mainstream abheben und somit die (zumeist stark vorhandene) Individualität der Käufer bestärken.

Dank diverser Keywordtools und Seiten wie Google Trends oder Trendwatching.com kann beinahe jeder Mensch mit einem besonderen Talent oder Zugang zu einem Nischenprodukt den idealen Markt zum Vertrieb von besonderen Produkten finden. Und dank der vielen ShopCMS-Systemen wie Magento, WooCommerce, Shopify oder Lightspeed ist es mittlerweile auch kinderleicht, sich die notwendige Onlineshoppräsenz dazu aufzubauen. Du hast eine besondere oder ausgefallene Idee? Wir stehen dir gerne mit Rat und Tat zur Wahl des richtigen Onlineshopsystems zur Verfügung. Übrigens: auch die Erstellung von wunderschönem selbst erzeugtem Content und Contentblöcken in den eher behäbigen ShopCMS-Editoren ist dank DragDropr kein Problem mehr.  

Zusammenfassung eCommerce Trends 2018

Wer nur „mobile first“ denkt, ist 2018 zwar noch auf der sicheren Seite und weiter als die meisten anderen.  Man wird jedoch trotzdem ein signifikantes Stück des eCommerce-Kuchens an noch innovativere Shops und Stores verlieren. Denn wie vorher beschrieben müssen auch die Rahmenbedingungen wie etwa Lieferzeiten passen. ChatBots wie eBays ShopBot übernehmen die Funktion eines stets dazulernenden und kostenlosen Kundenberaters. Sprachassistenten wie Amazons Alexa wissen aufgrund der eigenen Kaufhistorie teilweise schon besser als man selber, was man für den Haushalt benötigt. Und Nischenmärkte waren früher dafür da, ausgefallene Wünsche zu erfüllen und long-tail-Bedürfnisse zu befriedigen, werden jedoch im Jahr 2018 mehr Umsätze als je zuvor abwerfen. 

  • Was denkt ihr über diese fünf vorgestellten Trends?
  • Haben wir einen fundamentalen Trend vergessen?
  • Habt ihr schon einmal in einem Onlineshop über einen Sprachassistenten oder einen ChatBot bestellt?

Wir sind auf euer Feedback und eure Erfahrungen gespannt. 


Quellenverzeichnis:

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/207390/umfrage/verteilung-von-alter-und-geschlecht-bei-mobilen-einkaeufern/
https://de.statista.com/themen/2875/e-commerce-in-oesterreich/
http://red.mediamarkt.at/sofortlieferung3.html
https://www.divvit.com/blog/6-ecommerce-trends-2018
https://www.campaignlive.co.uk/article/just-say-it-future-search-voice-personal-digital-assistants/1392459
https://www.branded3.com/blog/google-voice-search-stats-growth-trends/

Google Tag Manager WooCommerce Setup Screen

E-Commerce Tracking mit WooCommerce

In unserem letzten Blogeintrag haben wir die Vorteile von WooCommerce eingehend beschrieben. Sobald man seine Produkte in einem Shop-CMS verkauft, sollte man auch die Zahlen regelmäßig analysieren, um etwa Probleme im Checkoutprozess herauszufinden oder die Quellen seiner Einkäufe (z.B. AdWords, organische Suche, Referrals, Newsletter,…) zuordnen zu können. Dazu muss man das erweiterte E-Commerce Tracking in Google Analytics aktivieren. Doch leider ist dies nicht ganz so einfach. Wir zeigen euch zu diesem Zweck eine Schritt-für-Schritt Anleitung, wie man das Tracking mithilfe von WooCommerce, Google Analytics und dem Google Tag Manager einrichtet. 

E-Commerce Einstellungen in Analytics

Im ersten Schritt loggt man sich bei Google Analytics ein und wechselt bei der Datenansicht zum Menüpunkt E-Commerce-Einstellungen. Dort aktiviert man E-Commerce und die erweiterten E-Commerce-Einstellungen. Man kann bzw. soll auch sinnvolle Trichterschritte definieren, welche bei der späteren Auswertung der Daten recht nützlich sein können. Am nachfolgenden Screenshot sieht man Warenkorb (jemand wechselt in den Warenkorb), Kasse (jemand startet den Bezahlvorgang) und Checkout (Bezahlung abgeschlossen). Diese Schritte kann man natürlich beliebig und nach eigenen Wünschen definieren. 

Analytics eCommerce Einstellungen Screen

Google Tag Manager Setup in WooCommerce

Anschließend loggt man sich im Backend seiner WordPress/WooCommerce-Seite ein. Die nachfolgenden Schritte basieren auf der Verwendung des Google Tag Manager Plugins von DuracellTomi. Wenn man den GTM in Zusammenhang mit WP nutzt, dann ist dieses Plugin unsere zwingende Empfehlung. Sobald das Plugin aktiviert und die GTM-ID eingetragen ist (Option: codeless injection), kann man unter Einstellungen > Integration > WooCommerce die Checkboxen bei „Track classic e-commerce“ und „Track enhanced e-commerce“ aktivieren. In unserem Fall (nnpro.at) haben wir das eCommerce-Tracking nicht aktiviert, da wir auch keine Produkte über unsere Website verkaufen 🙂 

Google Tag Manager WooCommerce Setup Screen

Monitoring der Datenschicht

Im nächsten Schritt muss man dafür sorgen, dass die eCommerce-Daten in die Datenschicht („dataLayer“) übertragen werden. Dafür gibt es eine praktische Extention für den Chrome Browser namens Analytics Pros dataLayer Inspector+, mit dessen Hilfe man die Datenschicht in der Entwicklerkonsole in Echtzeit monitoren kann. Dazu einfach herunterladen, aktivieren, auf eine Produktseite seines WooCommerce-Shops gehen und dort die Console per Rechtsklick und „Untersuchen“ öffnen. Nun sollte die Zeile dataLayer.push – ecommerce data aufscheinen.  Diese Zeile besagt, dass die eCommerce-Daten mithilfe des GTM-Plugins aus WooCommerce herausgezogen werden und somit – ganz nach unserem Wunsch – weiterverwendet werden können. 

Datenschicht dataLayer in Chrome Console

Setup im Google Tag Manager

Nach dieser Überprüfung wenden wir uns wieder unserem Lieblingstool zu – dem Google Tag Manager (GTM). Dort geht man zu den Variablen und erstellt eine neue Variable. Der Typ der Variable ist Universal Analytics. Bei der Tracking ID setzt man seine Standard-GA-ID ein, die Cookie-Domain ist standardmäßig auf „auto“ gesetzt. Bei den weiteren Einstellungen legt man zunächst (wie hoffentlich gewohnt) bei „Festzulegende Felder“ das anonymizeIp an, um die EU-Datenschutzbestimmungen zu erfüllen (durch die Anonymisierung der IP wird die letzte Stelle der IP-Adresse maskiert). Anschließend aktiviert man bei E-Commerce die erweiterten E-Commerce-Funktionen und verwendet – sehr wichtig – die Datenschicht. 

 

GTM Universal Analytics eCommerce Tracking

Nach der Variable legt man nun einen Trigger an. Als Typ wählt man „Sonstiges – Benutzerdefiniertes Ereignis“. Beim Namen gibt man folgende Zeile ein: gtm4wp.addProductToCart|gtm4wp.productClick|gtm4wp.removeFromCart. Außerdem daneben die „Übereinstimmung mit dem regulären Ausdruck“ aktivieren. Ausgelöst werden soll dieser Trigger bei allen benutzerdefinierten Ereignissen. 

Trigger eCommerce Tracking

Im letzten Schritt unseres Setups wenden wir uns nun dem Tag zu. Dazu ein neues Tag erstellen, als Tag-Typ „Universal Analytics“ wählen und die Einstellungen der Variable laden, die man vorher erstellt hat. Als Tracking-Typ „Ereignis“ eintragen, als Kategorie „Ecommerce“ und als Aktion {{Event}}. Als Trigger wählt man jenen Trigger, den man im Schritt zuvor erstellt hat. Anschließend alles abspeichern und den GTM-Container durch Klick auf „Senden“ im rechten oberen Eck releasen. 

GTM eCommerce Tag

E-Commerce Tracking in Google Analytics

E voila. Nun, da man alle notwendigen Einrichtungs-Schritte durchgeführt hat, sieht man seine E-Commerce Tracking Daten in weniger als zwei Stunden in seiner Google Analytics Oberfläche. Um den Gesamtprozess zu überprüfen sollte man auch direkt ein Produkt in seinem Shop kaufen und einige Zeit später einen Blick auf die Daten in GA werfen. Wo findet man eigentlich diese eCommerce-Reports? Dazu wechselt man in GA zu Conversions > E-Commerce > Übersicht. Wenn man zum Unterpunkt Kaufverhalten wechselt, sieht man wie viele Prozent der Gesamtnutzer etwas in den Einkaufswagen legen oder einen Einkauf tätigen. Man kann das Segment wie in unserem Fall auch nur auf organische Zugriffe beschränken, um nachvollziehen zu können wie viele Käufe über die Google-Suche entstanden sind. 

E-Commerce Tracking Kaufverhalten

Wechselt man auf den Menüpunkt „Bezahlvorgang“, so sieht man seine Trichterschritte welche man ganz am Anfang bei der Aktivierung vom erweiterten E-Commerce Tracking in Google Analytics definiert hat. Anschließend kann man noch eine Trichtervisualisierung seiner Conversions erstellen, doch dies würde hier den Rahmen des How-To’s sprengen.

Wir sind trotzdem glücklich, denn ab jetzt haben wir in unserem Google Analytics Account alle Verkäufe unseres WooCommerce-Shops angezeigt. Wir sehen die Gesamtbestellsummen, können danach filtern wie sich diese auf verschiedene Segmente (Direktzugriffe, Verweiszugriffe, Organische Zugriffe, Bezahlte Zugriffe) verteilen, sehen beim Kaufverhalten wie viele Prozent der Shopbesucher eine Einkaufsaktivität vorweisen, einen Artikel in den Warenkorb legen, den Einkaufswagen verlassen und den Kaufvorgang nicht abschließen und haben somit vielfältige Entscheidungshilfen für (weitere) Optimierungsarbeiten im eigenen Shop.  

WooCommerce Plugins Installation

Magento vs WooCommerce – Die Vorteile beider CMS

Regelmäßig werden wir gefragt, was wir in der Onlineagentur pro! für das beste Shop-CMS halten. Diese Frage lässt sich nicht ganz einfach beantworten, da es mittlerweile viele sehr interessante CMS am weltweiten Markt gibt. Jedoch gibt es zwei von uns präferierte Systeme, welche wir im folgenden Artikel gegenüberstellen wollen. Dabei handelt es sich um Magento und WooCommerce. Wie ihr sehen werdet, gibt es eine Vielzahl an Vorteilen von beiden Shopsystemen, welche gemäß builtwith.com im September 2017 zusammen etwa auf 45% der weltweit existenten Shop-Websites eingesetzt werden.    

Magento CMS 

Magento ist eine der bekanntesten Onlineshop-Lösungen und wurde im Jahre 2008 am Markt erstveröffentlicht. Mit Stand 2016 wird Magento auf 1.3% aller Websites weltweit verwendet und ist damit die meist verwendete reine Onlineshopsoftware. Wenn man auf die Nutzerstatistiken von builtwith.com vertraut, wird Magento derzeit auf 13% der Top-100.000-Webseiten eingesetzt und hält damit den zweiten Platz hinter WooCommerce.

Magento CMS Nutzung weltweit 2017

Das CMS überzeugt mit großer Skalierbarkeit und ist dank der flexiblen Systemarchitektur bestens geeignet für mehrsprachige Shops mit tausenden von Produkten für verschiedenste Regionen und Länger. PayPal und andere Zahlungsanbieter (wie beispielsweise Wirecard in Österreich) lassen sich out-of-the-box und somit ohne der Installation von Extensions oder Plugins einfach an das System anbinden. Seit Magento Version 2 (die sich im Vergleich zu Magento Version 1 quasi wie ein runderneuertes eCommerce-CMS gibt) gibt es fixe quartalsmäßige Updatetermine an denen sich Entwickler und Agenturen schon im Voraus anhalten können. So wurde am 26. September 2017 die Version 2.2 der eCommerce-Lösung veröffentlicht.

Magento 2 weist auch eine Backendkompatibilität für mobile Endgeräte (Smartphones, Tablets) auf. Das bedeutet, dass man sich auch unterwegs in sein Shop-CMS einloggen und Einstellungen und Produkte anpassen und verändern kann. Das Backend ist generell übersichtlich und benutzerfreundlich nach verschiedenen themenspezifischen Bausteinen aufgebaut.

Updates lassen sich mit niedrigem Aufwand einspielen, was auch für Bugfixes und Sicherheitspatches gilt. Generell besteht eine große Deployment-Flexibilität und die modulare Softwarearchitektur erlaubt weitreichende Anpassungen an das Shopsystem, ohne den Kern der Software zu verändern. Erweiterungen sind seit Magento 2 in Module ausgelagert. Daher ist es möglich, Magento-Updates einzuspielen ohne individuelle Änderungen und Erweiterungen zu überschreiben.

SEO bei Magento

Auch für die Zwecke der Suchmaschinenoptimierung (SEO) weist Magento 2 eine benutzerfreundliche Programmstruktur auf. Alle für die OnPage-Optimierung notwendigen Merkmale wie sprechende URLs, Meta Titel, Meta Beschreibung sowie Einstellungen für XML Sitemap, robots.txt und URL-Rewrites lassen sich direkt in der Produktübersicht einstellen und optimieren. Außerdem kann man seine Google Analytics ID direkt im Backend eingeben und muss kein Plugin dafür installieren.   

Magento SEO Optionen

Ebenfalls hat sich rund um Magento in den vergangenen neun Jahren eine große Entwicklergemeinde gebildet. Bei Magento Connect gab vor der Überführung in den Magento Marketplace über 6.500 Extensions welche selbst exotische Ansprüche und Anforderungen abdeckten. Auf dem Magento Marketplace gab es zur Zeit der Koexistenz mit Magento Connect mit nur 1.889 Extensions eine deutlich geringere Zahl an Erweiterungen. Diese Zahl ist nach der Abschaltung von Magento Connect am 15. September 2017 allerdings rasch in die Höhe gegangen, derzeit (Stand: 6. November 2017) sind bereits 2.436 Extensions verfügbar. 

Magento Connect Marketplace

Es gibt Magento Plugins die bis zu 5.1000 USD (Connect-Module für SAP, AX, NAV, Dynamics 365, GP) kosten. Viele nützliche (bzw. sinnvolle) Plugins sind jedoch auch völlig kostenlos verfügbar oder sind mit einem vertretbaren Preis (10 – 300 USD) gelistet. So gibt es etwa Plugins welche die Performance des CMS steigern, z.B. Minify HTML/CSS/JS oder LazyLoader, den Kunden direkten Support bieten (z.B. Tawk.to Live Chat, Product Review Pro) aber auch Plugins welche den Kaufvorgang optimieren (z.B. One Step Checkout, Reward Points). Zusammengefasst stehen Plugins für jeden Einsatzbereich zur Verfügung, welche auch laufend weiterentwickelt und optimiert werden. 

WooCommerce CMS

WooCommerce (https://woocommerce.com/) ist ein Plugin für WordPress, welches derzeit in der Version 3.2.3. das beliebte und weltweit marktführende WordPress-CMS um die Funktionalitäten eines Onlineshops ergänzt. Wenn man auf die eCommerce-Statistiken von builtwith.com vertraut, wird es bei etwa 22% der größten eCommerce-Websites eingesetzt. Absolut gesehen gibt es derzeit (6. November 2017) mehr als zwei Millionen Websites weltweit, welche WooCommerce als Shop-CMS verwenden.

Das hat auch einen nachvollziehbaren Grund. Denn WooCommerce ist easy-to-use und einsteigerfreundlich. Wer schon einmal mit WordPress gearbeitet hat, wird sich auch in WooCommerce leicht zurechtfinden, da es sich direkt in der bekannten Benutzeroberfläche darstellt. Es ist völlig kostenfrei und lässt sich wie gewohnt in der Adminoberfläche von WordPress aus den Plugins heraus installieren und aktivieren.

WooCommerce Plugins Installation

Die Grundfunktionalitäten sind natürlich mit der Installation des Plugins gegeben. Wenn man diese Funktionalitäten erweitern will, muss man – wie von WordPress gewohnt – Plugins bzw. Extensions installieren. Hierbei sind für WooCommerce unzählige (größtenteils kostenlose) Extensions verfügbar. Eine Suche im Extensions-Store von WooCommerce ergibt derzeit (Stand 6. November 2017) 303 Extensions für verschiedenste Zwecke bzw. Einsatzgebiete. Diese umfassen u.a. die automatische Erstellung von PDF Rechnungen und Lieferscheinen, die Integration von PayPal, die Integration des beliebten Newsletter-Services MailChimp und viele andere hilfreiche und praktische Nutzen.

WooCommerce war historisch gesehen vor allem dann sinnvoll, wenn man eine überschaubare Anzahl an Produkten auf einem Kernmarkt (z.B. Österreich oder Deutschland) verkaufen wollte. Allerdings unterstützt es mittlerweile auch eine unlimitierte Anzahl von Produkten, somit sind keine Grenzen nach oben gesetzt. Wer seine WooCommerce-Instanz selber optimieren und weiterentwickeln will, dem steht eine umfassende Dokumentation und viele Tutorials (auch beispielsweise bei YouTube) zur Verfügung.

Plugins und Extensions bei WooCommerce

In Sachen Zahlungsanbieter bietet WooCommerce derzeit (auch durch die bereits erwähnte Installation von Plugins) Unterstützung für die am meisten verbreiteten Kreditkarten (u.a. Mastercard, Visa, American Express), zudem PayPal, Vorkasse und Sofortüberweisung. Außerdem gibt es mehr als 140 regionenspezifische Gateways und Schnittstellen, welche sich in WooCommerce integrieren lassen, darunter auch immer beliebtere Anbieter wie Stripe oder Amazon Payments. Die beliebtesten (und nützlichsten) Extensions werden auch direkt auf der Website von WooCommerce laufend kuriert und aktualisiert und es gibt auch eine Sektion mit den „Staff Favorites“ wie auf dem nachfolgenden Screenshot.  

WooCommerce Extensions

Vom technischen Standpunkt her bietet WooCommerce standardmäßig SSL-Support, das bedeutet, dass potentielle Kunden sicher über eine HTTPS-Seite shoppen und einkaufen können. Früher stand WooCommerce aufgrund der mangelnden Anpassungen an den deutschsprachigen Markt unter Kritik. Allerdings wirkt dem seit geraumer Zeit das kostenlose und unter GPLv3 lizenzierte Plugin WooCommerce Germanized entgegen. Mit der eingebauten REST API kann sich WooCommerce auch in jeden beliebigen Service integrieren. Die Shop-Daten können also von überall und jederzeit mit 100% Sicherheit abgerufen werden.

Fazit Magento vs. WooCommerce

Abschließend haben wir die wichtigsten Entscheidungspunkte für Magento und WooCommerce nochmals in einer Übersicht zusammengestellt:

 

Magento

WooCommerce

Preis

Freemium

Gratis

Benötigt Hosting

Ja

Ja

Unlimitierte Produkte

Ja

Ja

Extensions & Plugins

Ja

Ja

Customization

Ja

Ja

Analytics

Ja (out of the box)

Ja (mit Extensions)

Einsteigerfreundlich

Nein

Ja

Anleitungen & How-To’s

Ja

Ja

Wie man also sieht, trumpfen sowohl Magento als auch WooCommerce mit einer Vielzahl von positiven Argumenten auf. Wer eine WordPress-Webseite betreibt und diese mit einem Store ergänzen will, der wird naturgemäß wohl zu WooCommerce greifen. Magento hingegen überzeugt als Standalone-Produkt mit Flexibilität, Skalierbarkeit und einer Vielzahl von eingebauten Features wie etwa die out-of-the-box Anbindung an Zahlungsanbieter.

Wenn wir uns darauf festlegen müssten und eine Empfehlung für eines der beiden eCommerce-Systeme aussprechen, müssten, dann würde dieses folgendermaßen ausfallen: WooCommerce ist (derzeit noch) optimal für eCommerce-Einsteiger und kleinere Unternehmen, Magento hingegen für technisch anspruchsvollere KMUs und international agierende Unternehmen, welche ihre Waren eventuell auch in einem mehrsprachigen Webshop und in verschiedenen Ländern vertreiben wollen.

Jedoch verschwimmen die Grenzen zunehmend, da mittlerweile auch WooCommerce über eine große Erweiterbarkeit und Skalierbarkeit des Systems verfügt. Daher ist es im Grunde reine Geschmackssache, zu welchem Shop-CMS man ultimativ greift.

Wir von der Onlineagentur pro! sind dein Ansprech- und Umsetzungspartner für beide Lösungsansätze und freuen uns, dir in einem individuellen Gespräch die optimale Lösung für dein Unternehmen vorzuschlagen.

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