Online Marketing

Christoph Zauner Online Award 2017

Kräutermax mit Top3-Platz beim Online Award 2017

Am 8. November 2017 fand im Zuge einer Gala in der Voestalpine Stahlwelt in Linz die Zeremonie der Online Awards 2017 statt. Dort zeichnete die WKO erfolgreiche oberösterreichische Unternehmen mit Spitzenleistungen im Versand- und Internethandel aus. 

Dabei konnte Kräutermax den 3. Platz in der Kategorie „Online Shop Etablierte (länger als 5 Jahre tätig)“ abräumen. Wir gratulieren Christoph Zauner und seinem Team recht herzlich und freuen uns über diese Auszeichnung für unseren langjährigen Agenturkunden

Christoph Zauner Online Award 2017

Foto:©Simlinger Wolfgang/cityfoto

Unser Team in der Onlineagentur pro! betreut Christoph (mit einer kurzen Unterbrechung) nun bereits seit vielen Jahren. Am Beispiel des allerersten Onlineshops (Screenshot darunter) sieht man deutlich die Fortschritte und Entwicklungen, welche im eCommerce Business im Laufe der letzten Jahre gemacht wurden – auch im Bereich der Onlineshop-CMS.

Kräutermax Webshop alt

Schnittstelle Onlineshop und WaWi

Bereits vor Jahren lag es für uns auf der Hand, dass der Lagerstand aus dem Kräutermax Shop am Hohen Markt 1a in Ried mit dem Warenbestand im Onlineshop übereinstimmen musste. Denn nur so konnten wir u.a. garantieren, dass im Onlineshop keine nicht-erhältlichen Artikeln angeboten werden. Die Einrichtung der Schnittstelle zwischen dem damaligen Magento 1 Shop und dem ETRON Warenwirtschaftssystem war dabei eine ziemliche technische Herausforderung. 

Gemeinsam mit einem Softwareentwickler aus Linz entwickelten wir damals einen Windows-Connector, der die CSV-Dateien aus der WaWi via API-Schnittstelle an das Magento-System sendete. Die Bestellungen wurden manuell in die Warenwirtschaft übertragen. Anmerkung am Rande: Im Jahr 2017 würden wir einfach SyncSpider für die vollautomatische Synchronisation zwischen Webshop, WaWi und sämtlichen Preissuchmaschinen und Verkaufs-Plattformen (wie etwa Google Shopping) verwenden. 

Kräutermax mit neuer Optik

Kräutermax in persona Christoph Zauner war bei den Themen eCommerce und Onlinehandel stets am Puls der Zeit. Unter anderem ging Christoph vor knapp fünf Jahren eine Zusammenarbeit mit einer Fachhochschule ein und ließ dort von einem Projektteam aus Studenten ein ganzheitliches Konzept für einen neuen Onlineshop ausarbeiten. Hauptziele dabei waren die Einarbeitung von neuen Funktionen und die Modernisierung der Optik, ohne jedoch einen neuerlichen Austausch des Shop-CMS durchführen zu müssen. In weiterer Folge erhielt kraeutermax.com eine völlig neue Optik mit mehr sanften bzw. natürlichen Farben. Außerdem wurde die praktische Produktübersicht von A-Z in den Onlineshop integriert. 

Kröutermax Webshop Magento 1

Magento no more

Die Onlinebestellungen bei Kräutermax wurden immer mehr und es war daher auch allerhöchste Zeit, den Webshop technisch zu modernisieren. Aufgrund der Tatsache, dass der Anbieter des Warenwirtschaftssystems damals alle Dienstleistungen rund um Magento nun auch selbst anbot, kam es zu einer (kurzen) Pause in der Zusammenarbeit zwischen Christoph und der Onlineagentur pro! Diese machte aufgrund der reibungslosen Automatisierung aller Artikel und Bestellungen aus Kundensicht natürlich auch viel Sinn. Allerdings währte diese Pause nur kurz, denn im Endeffekt traf Christoph Anfang des Jahres 2017 die Entscheidung, dem Magento CMS den Rücken zuzukehren, da das Content Management System für seine persönliche Hands-On-Mentalität einfach nicht das richtige System darstellte.

Gambio CMS

Dementsprechend waren natürlich hocherfreut, dass Christoph nach reiflichen Überlegungen und fachlichen Gesprächen mit einem Universitätsprofessor bei der Wahl seines neuen (und alten) Partners wieder auf die Onlineagentur pro! zuging. Nachfolgend begannen wir im Frühjahr 2017 einen Gambio-Shop für Kräutermax einzurichten. Der Shop-CMS-Anbieter aus Deutschland konnte uns zuvor (im Gegensatz zu Magento oder WooCommerce) nie wirklich überzeugen. Wir wurden jedoch eines Besseren belehrt, da der neue Shop nach Wahl des passenden Templates, der Gestaltung einer markengemäßen Optik (u.a. Anpassung an die CI) und der Einpflege des Contents binnen weniger Wochen live gehen konnte. Und das Ergebnis kann sich mehr als nur sehen lassen. 

Kräutermax A bis Z Gambio Shop

Schnittstellen und künftige Themen

Im Zuge der Integration von verschiedenen Schnittstellen werden die Produkte von Kräutermax mittlerweile auch auf Amazon angeboten. Generell laufen alle Bestellungen über alle angeschlossenen Portale hinweg (Webshop, Google Shopping, Amazon etc.) zentral zusammen. Daher bleibt aktuell viel Zeit um über Themen wie Content Marketing und die Anbindung weiterer Portale und Marktplätze zu sinnieren. Auch eine Anbindung zu shöpping.at ist ein Thema, weil die Produkte eines österreichischen Traditionsunternehmens aus unserer Sicht unbedingt auf einem österreichischen Marktplatz angeboten werden sollten. 

Kräutermax bei Google Shopping

Kräutermax – maximale Kräuterkraft

Wir wünschen Christoph Zauner und seinem Team weiterhin viel Erfolg mit seinem Geschäft, sowohl offline als auch online. Wir sind stolz darauf, seinen Shop betreuen zu dürfen und seine Geschichte im Onlinebusiness über viele Jahre hinweg mitgeschrieben zu haben und hoffentlich auch weiterhin mitschreiben zu dürfen.  

Kräutermax Geschäft Ried Hoher Markt

Christoph Zauner, Inhaber und Geschäftsführer von Kräutermax über die langjährige Zusammenarbeit mit der Onlineagentur pro!:

Weil wir keine eigenen Mitarbeiter im Onlinebereich haben, brauchen wir für vielen digitalen Dienstleistungen daher einen kompetenten Ansprechpartner. Egal was anfällt, bei der Onlineagentur pro! werden alle Aktivitäten wie etwa die Wartung des Onlineshops, Anbindung an Schnittstellen und Portale oder Erstellung der Etiketten stets umgehend und effizient erledigt. Ich kann mich daher ganz auf mein Kerngeschäft konzentrieren und weiß, dass der Onlineshop in guten Händen ist. In meiner Rolle als Geschäftsführer eines Innviertler Traditionsunternehmens ist mir auch die Regionalität der Agentur und die vorhandene Handschlagqualität meiner Ansprechpartner besonders wichtig. Ich kann die Onlineagentur pro! daher nur empfehlen, wenn es um Projekte im eCommerce-Bereich geht.  

 

eBay ShopBot

5 eCommerce Trends für 2018

2016 steigerte sich der Online-Einzelhandel in Österreich auf einen neuen Rekordwert von 3.4 Milliarden Euro. 2017 wird dieser Wert erneut deutlich gesteigert werden. Derzeit beträgt der Anteil des Onlinehandels in Österreich laut Statista etwa 5%, auch hier ist die Tendenz stark steigend. Grund genug für uns, euch fünf der größten bzw. interessantesten eCommerce Trends für 2018 näher zu bringen.

1) Mobile Shopping

Vorbei die Zeiten, in denen Online Einkäufe strikt von zuhause über den PC oder das Notebook durchgeführt wurden. Knapp 84% aller 18 bis 39-jährigen in Österreich haben 2016 bereits mindestens einmal einen Einkauf mit ihrem Smartphone oder Tablet getätigt. Im Vergleich zu 55% nur drei Jahre zuvor bedeutet dies einen Anstieg von fast 30%, wie auch die nachfolgende Grafik von Statista zeigt.

Entwicklung Mobile Shopping

Insbesondere Kleidung, Blu-rays, CDs sowie Bücher und Elektronikartikel werden überdurchschnittlich oft über mobile Geräte bestellt. Und auch bereits 80% aller Webshops im deutschsprachigen Raum verfügen über eine responsiv optimierte Website oder eine mobile Website. Dies ist daher so wichtig, weil eine Website auch auf kleineren Displays dazu einladen soll, unterwegs zu suchen, zu schmökern und den Einkaufsprozess so leicht und einfach wie möglich zu gestalten.

Jene 20% der Onlineshops, welche im Jahr 2018 noch immer über keine mobil optimierte Website verfügen, werden wenig bis gar nicht mehr am Onlineumsatz mitnaschen können. Wenn du nicht zu dieser Minderheit gehören willst, erstellen wir dir gerne ein eCommerce Konzept für dein Geschäft. Außerdem beraten wir dich im Bezug auf die einzelnen Komponenten wie etwa Zahlungsmöglichkeiten, Versandoptionen und bauen natürlich auch deinen Webshop – entweder auf Basis von vordefinierten Templates oder eines individuellen Designs.

2) Schnelle Lieferzeiten

Online kaufen, im Geschäft abholen (Click & Collect). Käufe über Apps, Preissuchmaschinen oder Online-Marktplätze tätigen. Omnichannel ist im Online-Einzelhandel bereits seit über einem Jahrzehnt ein Trend der mittlerweile eigentlich zur Norm geworden ist. Auch die Technologie zieht laufend mit. So kannst du beispielsweise mit SyncSpider alle deine Plattformen (Onlineshop, ERP System, Preisvergleichsseiten, Online-Marktplätze usw.) kinderleicht miteinander synchronisieren und viel Zeit und Geld sparen.

Doch der Fokus vieler großer Onlinehändler liegt mittlerweile bei der Liefergeschwindigkeit. Denn über 90% aller Kunden wünschen sich eine Lieferung ihrer Bestellung innerhalb von 24 Stunden. Einige größere Onlineshops setzen daher schon seit längerer Zeit bewusst auf diese Art von Expresslieferung, darunter Amazon Prime, Zalando, Neckermann oder Conrad. Gerade in der Vorweihnachtszeit ist es besonders wichtig, dass auch die Bestellungen von (Zu-)Spätkäufern noch rechtzeitig unter dem Weihnachtsbaum liegen können.

Noch schneller als die Expresslieferung ist die so genannte Same-Day-Delivery. Diese wird in Österreich u.a. auch bei Mediamarkt angeboten. Wenn man in einem bestimmten Radius rund um die betroffene Filiale liegt, kann man sich alle im Onlineshop gekauften Artikel gegen einen Aufpreis noch am selben Tag direkt vor die Haustüre liefern lassen. Die nochmals schnellere 3-Stunden-Sofortlieferung wird derzeit nur in ausgewählten Filialen in größeren österreichischen Städten angeboten. Wer also 2018 in seinem Onlineshop weiterhin Lieferzeiten von 3-5 Tagen anbietet, wird aller Voraussicht nach (noch) mehr Volumen an jene Shops verlieren, bei denen der Lieferprozess blitzschnell abgewickelt wird.

3) Chatbots und Künstliche Intelligenz (KI / AI)

Viele von euch haben es sicher schon mindestens einmal erlebt. Man besucht einen Webshop (oder auch eine Website) und nach wenigen Sekunden oder Klicks öffnet sich ein Chatfenster (zumeist am unteren Bildschirmrand) mit einer höflichen Frage nach Unterstützung beim Einkauf. Dahinter stecken nicht etwa besonders fleißige Mitarbeiter aus dem Kundensupport, sondern so genannte Chatbots.

Diese Chatbots gibt es in zwei verschiedenen Ausführungen: einfach (hier steht nur eine vordefinierte Anzahl von Antwortmöglichkeiten zur Verfügung) und mit künstlicher Intelligenz bestückt. Letztere  können eingetippte Antworten interpretieren und lernen auch ständig dazu (“Machine Learning”). Einen dieser intelligenten Shopbots verwendet beispielsweise eBay in den USA. Der sogenannte eBay ShopBot ist mit nur einem Klick bzw. mit der Freigabe direkt in den Facebook Messenger eingebunden. Basierend auf den eigenen Einkaufswünschen macht der ShopBot laufend (verbesserte) Vorschläge für passende Produkte, welche am Ende der Interaktion mit nur einem Klick in den Warenkorb gelegt und gekauft werden können.  

eBay ShopBot

Besonders praktisch sind Chatbots auch für Menschen, welche ungern mit anderen Menschen interagieren, aber dennoch beraten werden wollen. Denn gemäß einer Studie sind dies fast unglaubliche 48% aller Onlineshopper weltweit. Natürlich merkt sich der Chatbot auch die eigenen Einkäufe und Interessen und bietet auf dieser Basis in regelmäßigen Abständen interessante neue und spezielle Produkte an. Die Erfolgswahrscheinlichkeit dieser Angebote ist dementsprechend signifikant höher als bei normalen Newslettern oder Werbebannern. Big data lässt grüßen.

4) Voice Shopping

Siri, Alexa, Cortana, Google Home (Anm.: Googles Sprachassistent hat wirklich keinen eigenen Namen). Viele von euch haben wohl bereits einen oder sogar mehrere der vorher genannten Sprachassistenten im Wohnzimmer stehen oder am Smartphone. Sie sind nicht nur dafür geeignet, das Licht an- und auszuschalten oder als glorifizierter Timer zu dienen. Wenn man etwa bei Amazon die entsprechende Option aktiviert hat, kann man per Sprachkommando gegenüber Alexa auch direkt Einkäufe tätigen.

Wer seine Produkte also beispielsweise bei Amazon oder Google Shopping vertreibt, muss seine Produktbeschreibungen daher in Zukunft sowohl inhaltlich als auch strukturell auf Basis der geänderten Grundbedingungen durch die Möglichkeiten der Sprachsuche optimieren. Denn im Gegensatz zur gewöhnlichen Textsuche bei Google oder in einem Onlineshop, welche zumeist aus 1-3 Wörtern besteht, werden die Suchanfragen bei Sprachassistenten häufiger in ganzen Suchphrasen mit einer Länge von 5-7 Wörtern gestellt. Dies zeigt auch die nachfolgende Grafik.  

Anzahl der Wörter bei Sprachsuche

In den USA nutzen bereits zwei von fünf Erwachsenen zumindest einmal täglich die Dienste des Sprachassistenten ihres Vertrauens. Diverse US-amerikanische Zukunftsforscher erwarten sogar, dass im Jahre 2020 bereits 50% aller Suchanfragen weltweit nicht mehr per Texteingabe auf PC oder Smartphone sondern per Sprachsuche durchgeführt werden. Daher sind Sprachassistenten de facto einer der heißesten eCommerce Trends für 2018 und die nachfolgenden Jahre. 

5) Nischenmarketing

Egal ob Fair Trade Kleidung aus dem brasilianischen Regenwald oder Überlebensausrüstungen für alle erdenklichen Katastrophen. Egal ob organisches Badesalz aus Afrika oder pflegendes Bartöl für Männer mit Schnurrbärten. Die Kreativität im Bezug auf Nischenprodukte kennt kaum noch Grenzen. Für quasi jede Anforderung und jeden persönlichen Geschmack gibt es eigene Produkte und Dienstleistungen, welche sich vom Mainstream abheben und somit die (zumeist stark vorhandene) Individualität der Käufer bestärken.

Dank diverser Keywordtools und Seiten wie Google Trends oder Trendwatching.com kann beinahe jeder Mensch mit einem besonderen Talent oder Zugang zu einem Nischenprodukt den idealen Markt zum Vertrieb von besonderen Produkten finden. Und dank der vielen ShopCMS-Systemen wie Magento, WooCommerce, Shopify oder Lightspeed ist es mittlerweile auch kinderleicht, sich die notwendige Onlineshoppräsenz dazu aufzubauen. Du hast eine besondere oder ausgefallene Idee? Wir stehen dir gerne mit Rat und Tat zur Wahl des richtigen Onlineshopsystems zur Verfügung. Übrigens: auch die Erstellung von wunderschönem selbst erzeugtem Content und Contentblöcken in den eher behäbigen ShopCMS-Editoren ist dank DragDropr kein Problem mehr.  

Zusammenfassung eCommerce Trends 2018

Wer nur „mobile first“ denkt, ist 2018 zwar noch auf der sicheren Seite und weiter als die meisten anderen.  Man wird jedoch trotzdem ein signifikantes Stück des eCommerce-Kuchens an noch innovativere Shops und Stores verlieren. Denn wie vorher beschrieben müssen auch die Rahmenbedingungen wie etwa Lieferzeiten passen. ChatBots wie eBays ShopBot übernehmen die Funktion eines stets dazulernenden und kostenlosen Kundenberaters. Sprachassistenten wie Amazons Alexa wissen aufgrund der eigenen Kaufhistorie teilweise schon besser als man selber, was man für den Haushalt benötigt. Und Nischenmärkte waren früher dafür da, ausgefallene Wünsche zu erfüllen und long-tail-Bedürfnisse zu befriedigen, werden jedoch im Jahr 2018 mehr Umsätze als je zuvor abwerfen. 

  • Was denkt ihr über diese fünf vorgestellten Trends?
  • Haben wir einen fundamentalen Trend vergessen?
  • Habt ihr schon einmal in einem Onlineshop über einen Sprachassistenten oder einen ChatBot bestellt?

Wir sind auf euer Feedback und eure Erfahrungen gespannt. 


Quellenverzeichnis:

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/207390/umfrage/verteilung-von-alter-und-geschlecht-bei-mobilen-einkaeufern/
https://de.statista.com/themen/2875/e-commerce-in-oesterreich/
http://red.mediamarkt.at/sofortlieferung3.html
https://www.divvit.com/blog/6-ecommerce-trends-2018
https://www.campaignlive.co.uk/article/just-say-it-future-search-voice-personal-digital-assistants/1392459
https://www.branded3.com/blog/google-voice-search-stats-growth-trends/

Google Tag Manager WooCommerce Setup Screen

E-Commerce Tracking mit WooCommerce

In unserem letzten Blogeintrag haben wir die Vorteile von WooCommerce eingehend beschrieben. Sobald man seine Produkte in einem Shop-CMS verkauft, sollte man auch die Zahlen regelmäßig analysieren, um etwa Probleme im Checkoutprozess herauszufinden oder die Quellen seiner Einkäufe (z.B. AdWords, organische Suche, Referrals, Newsletter,…) zuordnen zu können. Dazu muss man das erweiterte E-Commerce Tracking in Google Analytics aktivieren. Doch leider ist dies nicht ganz so einfach. Wir zeigen euch zu diesem Zweck eine Schritt-für-Schritt Anleitung, wie man das Tracking mithilfe von WooCommerce, Google Analytics und dem Google Tag Manager einrichtet. 

E-Commerce Einstellungen in Analytics

Im ersten Schritt loggt man sich bei Google Analytics ein und wechselt bei der Datenansicht zum Menüpunkt E-Commerce-Einstellungen. Dort aktiviert man E-Commerce und die erweiterten E-Commerce-Einstellungen. Man kann bzw. soll auch sinnvolle Trichterschritte definieren, welche bei der späteren Auswertung der Daten recht nützlich sein können. Am nachfolgenden Screenshot sieht man Warenkorb (jemand wechselt in den Warenkorb), Kasse (jemand startet den Bezahlvorgang) und Checkout (Bezahlung abgeschlossen). Diese Schritte kann man natürlich beliebig und nach eigenen Wünschen definieren. 

Analytics eCommerce Einstellungen Screen

Google Tag Manager Setup in WooCommerce

Anschließend loggt man sich im Backend seiner WordPress/WooCommerce-Seite ein. Die nachfolgenden Schritte basieren auf der Verwendung des Google Tag Manager Plugins von DuracellTomi. Wenn man den GTM in Zusammenhang mit WP nutzt, dann ist dieses Plugin unsere zwingende Empfehlung. Sobald das Plugin aktiviert und die GTM-ID eingetragen ist (Option: codeless injection), kann man unter Einstellungen > Integration > WooCommerce die Checkboxen bei „Track classic e-commerce“ und „Track enhanced e-commerce“ aktivieren. In unserem Fall (nnpro.at) haben wir das eCommerce-Tracking nicht aktiviert, da wir auch keine Produkte über unsere Website verkaufen 🙂 

Google Tag Manager WooCommerce Setup Screen

Monitoring der Datenschicht

Im nächsten Schritt muss man dafür sorgen, dass die eCommerce-Daten in die Datenschicht („dataLayer“) übertragen werden. Dafür gibt es eine praktische Extention für den Chrome Browser namens Analytics Pros dataLayer Inspector+, mit dessen Hilfe man die Datenschicht in der Entwicklerkonsole in Echtzeit monitoren kann. Dazu einfach herunterladen, aktivieren, auf eine Produktseite seines WooCommerce-Shops gehen und dort die Console per Rechtsklick und „Untersuchen“ öffnen. Nun sollte die Zeile dataLayer.push – ecommerce data aufscheinen.  Diese Zeile besagt, dass die eCommerce-Daten mithilfe des GTM-Plugins aus WooCommerce herausgezogen werden und somit – ganz nach unserem Wunsch – weiterverwendet werden können. 

Datenschicht dataLayer in Chrome Console

Setup im Google Tag Manager

Nach dieser Überprüfung wenden wir uns wieder unserem Lieblingstool zu – dem Google Tag Manager (GTM). Dort geht man zu den Variablen und erstellt eine neue Variable. Der Typ der Variable ist Universal Analytics. Bei der Tracking ID setzt man seine Standard-GA-ID ein, die Cookie-Domain ist standardmäßig auf „auto“ gesetzt. Bei den weiteren Einstellungen legt man zunächst (wie hoffentlich gewohnt) bei „Festzulegende Felder“ das anonymizeIp an, um die EU-Datenschutzbestimmungen zu erfüllen (durch die Anonymisierung der IP wird die letzte Stelle der IP-Adresse maskiert). Anschließend aktiviert man bei E-Commerce die erweiterten E-Commerce-Funktionen und verwendet – sehr wichtig – die Datenschicht. 

 

GTM Universal Analytics eCommerce Tracking

Nach der Variable legt man nun einen Trigger an. Als Typ wählt man „Sonstiges – Benutzerdefiniertes Ereignis“. Beim Namen gibt man folgende Zeile ein: gtm4wp.addProductToCart|gtm4wp.productClick|gtm4wp.removeFromCart. Außerdem daneben die „Übereinstimmung mit dem regulären Ausdruck“ aktivieren. Ausgelöst werden soll dieser Trigger bei allen benutzerdefinierten Ereignissen. 

Trigger eCommerce Tracking

Im letzten Schritt unseres Setups wenden wir uns nun dem Tag zu. Dazu ein neues Tag erstellen, als Tag-Typ „Universal Analytics“ wählen und die Einstellungen der Variable laden, die man vorher erstellt hat. Als Tracking-Typ „Ereignis“ eintragen, als Kategorie „Ecommerce“ und als Aktion {{Event}}. Als Trigger wählt man jenen Trigger, den man im Schritt zuvor erstellt hat. Anschließend alles abspeichern und den GTM-Container durch Klick auf „Senden“ im rechten oberen Eck releasen. 

GTM eCommerce Tag

E-Commerce Tracking in Google Analytics

E voila. Nun, da man alle notwendigen Einrichtungs-Schritte durchgeführt hat, sieht man seine E-Commerce Tracking Daten in weniger als zwei Stunden in seiner Google Analytics Oberfläche. Um den Gesamtprozess zu überprüfen sollte man auch direkt ein Produkt in seinem Shop kaufen und einige Zeit später einen Blick auf die Daten in GA werfen. Wo findet man eigentlich diese eCommerce-Reports? Dazu wechselt man in GA zu Conversions > E-Commerce > Übersicht. Wenn man zum Unterpunkt Kaufverhalten wechselt, sieht man wie viele Prozent der Gesamtnutzer etwas in den Einkaufswagen legen oder einen Einkauf tätigen. Man kann das Segment wie in unserem Fall auch nur auf organische Zugriffe beschränken, um nachvollziehen zu können wie viele Käufe über die Google-Suche entstanden sind. 

E-Commerce Tracking Kaufverhalten

Wechselt man auf den Menüpunkt „Bezahlvorgang“, so sieht man seine Trichterschritte welche man ganz am Anfang bei der Aktivierung vom erweiterten E-Commerce Tracking in Google Analytics definiert hat. Anschließend kann man noch eine Trichtervisualisierung seiner Conversions erstellen, doch dies würde hier den Rahmen des How-To’s sprengen.

Wir sind trotzdem glücklich, denn ab jetzt haben wir in unserem Google Analytics Account alle Verkäufe unseres WooCommerce-Shops angezeigt. Wir sehen die Gesamtbestellsummen, können danach filtern wie sich diese auf verschiedene Segmente (Direktzugriffe, Verweiszugriffe, Organische Zugriffe, Bezahlte Zugriffe) verteilen, sehen beim Kaufverhalten wie viele Prozent der Shopbesucher eine Einkaufsaktivität vorweisen, einen Artikel in den Warenkorb legen, den Einkaufswagen verlassen und den Kaufvorgang nicht abschließen und haben somit vielfältige Entscheidungshilfen für (weitere) Optimierungsarbeiten im eigenen Shop.  

WooCommerce Plugins Installation

Magento vs WooCommerce – Die Vorteile beider CMS

Regelmäßig werden wir gefragt, was wir in der Onlineagentur pro! für das beste Shop-CMS halten. Diese Frage lässt sich nicht ganz einfach beantworten, da es mittlerweile viele sehr interessante CMS am weltweiten Markt gibt. Jedoch gibt es zwei von uns präferierte Systeme, welche wir im folgenden Artikel gegenüberstellen wollen. Dabei handelt es sich um Magento und WooCommerce. Wie ihr sehen werdet, gibt es eine Vielzahl an Vorteilen von beiden Shopsystemen, welche gemäß builtwith.com im September 2017 zusammen etwa auf 45% der weltweit existenten Shop-Websites eingesetzt werden.    

Magento CMS 

Magento ist eine der bekanntesten Onlineshop-Lösungen und wurde im Jahre 2008 am Markt erstveröffentlicht. Mit Stand 2016 wird Magento auf 1.3% aller Websites weltweit verwendet und ist damit die meist verwendete reine Onlineshopsoftware. Wenn man auf die Nutzerstatistiken von builtwith.com vertraut, wird Magento derzeit auf 13% der Top-100.000-Webseiten eingesetzt und hält damit den zweiten Platz hinter WooCommerce.

Magento CMS Nutzung weltweit 2017

Das CMS überzeugt mit großer Skalierbarkeit und ist dank der flexiblen Systemarchitektur bestens geeignet für mehrsprachige Shops mit tausenden von Produkten für verschiedenste Regionen und Länger. PayPal und andere Zahlungsanbieter (wie beispielsweise Wirecard in Österreich) lassen sich out-of-the-box und somit ohne der Installation von Extensions oder Plugins einfach an das System anbinden. Seit Magento Version 2 (die sich im Vergleich zu Magento Version 1 quasi wie ein runderneuertes eCommerce-CMS gibt) gibt es fixe quartalsmäßige Updatetermine an denen sich Entwickler und Agenturen schon im Voraus anhalten können. So wurde am 26. September 2017 die Version 2.2 der eCommerce-Lösung veröffentlicht.

Magento 2 weist auch eine Backendkompatibilität für mobile Endgeräte (Smartphones, Tablets) auf. Das bedeutet, dass man sich auch unterwegs in sein Shop-CMS einloggen und Einstellungen und Produkte anpassen und verändern kann. Das Backend ist generell übersichtlich und benutzerfreundlich nach verschiedenen themenspezifischen Bausteinen aufgebaut.

Updates lassen sich mit niedrigem Aufwand einspielen, was auch für Bugfixes und Sicherheitspatches gilt. Generell besteht eine große Deployment-Flexibilität und die modulare Softwarearchitektur erlaubt weitreichende Anpassungen an das Shopsystem, ohne den Kern der Software zu verändern. Erweiterungen sind seit Magento 2 in Module ausgelagert. Daher ist es möglich, Magento-Updates einzuspielen ohne individuelle Änderungen und Erweiterungen zu überschreiben.

SEO bei Magento

Auch für die Zwecke der Suchmaschinenoptimierung (SEO) weist Magento 2 eine benutzerfreundliche Programmstruktur auf. Alle für die OnPage-Optimierung notwendigen Merkmale wie sprechende URLs, Meta Titel, Meta Beschreibung sowie Einstellungen für XML Sitemap, robots.txt und URL-Rewrites lassen sich direkt in der Produktübersicht einstellen und optimieren. Außerdem kann man seine Google Analytics ID direkt im Backend eingeben und muss kein Plugin dafür installieren.   

Magento SEO Optionen

Ebenfalls hat sich rund um Magento in den vergangenen neun Jahren eine große Entwicklergemeinde gebildet. Bei Magento Connect gab vor der Überführung in den Magento Marketplace über 6.500 Extensions welche selbst exotische Ansprüche und Anforderungen abdeckten. Auf dem Magento Marketplace gab es zur Zeit der Koexistenz mit Magento Connect mit nur 1.889 Extensions eine deutlich geringere Zahl an Erweiterungen. Diese Zahl ist nach der Abschaltung von Magento Connect am 15. September 2017 allerdings rasch in die Höhe gegangen, derzeit (Stand: 6. November 2017) sind bereits 2.436 Extensions verfügbar. 

Magento Connect Marketplace

Es gibt Magento Plugins die bis zu 5.1000 USD (Connect-Module für SAP, AX, NAV, Dynamics 365, GP) kosten. Viele nützliche (bzw. sinnvolle) Plugins sind jedoch auch völlig kostenlos verfügbar oder sind mit einem vertretbaren Preis (10 – 300 USD) gelistet. So gibt es etwa Plugins welche die Performance des CMS steigern, z.B. Minify HTML/CSS/JS oder LazyLoader, den Kunden direkten Support bieten (z.B. Tawk.to Live Chat, Product Review Pro) aber auch Plugins welche den Kaufvorgang optimieren (z.B. One Step Checkout, Reward Points). Zusammengefasst stehen Plugins für jeden Einsatzbereich zur Verfügung, welche auch laufend weiterentwickelt und optimiert werden. 

WooCommerce CMS

WooCommerce (https://woocommerce.com/) ist ein Plugin für WordPress, welches derzeit in der Version 3.2.3. das beliebte und weltweit marktführende WordPress-CMS um die Funktionalitäten eines Onlineshops ergänzt. Wenn man auf die eCommerce-Statistiken von builtwith.com vertraut, wird es bei etwa 22% der größten eCommerce-Websites eingesetzt. Absolut gesehen gibt es derzeit (6. November 2017) mehr als zwei Millionen Websites weltweit, welche WooCommerce als Shop-CMS verwenden.

Das hat auch einen nachvollziehbaren Grund. Denn WooCommerce ist easy-to-use und einsteigerfreundlich. Wer schon einmal mit WordPress gearbeitet hat, wird sich auch in WooCommerce leicht zurechtfinden, da es sich direkt in der bekannten Benutzeroberfläche darstellt. Es ist völlig kostenfrei und lässt sich wie gewohnt in der Adminoberfläche von WordPress aus den Plugins heraus installieren und aktivieren.

WooCommerce Plugins Installation

Die Grundfunktionalitäten sind natürlich mit der Installation des Plugins gegeben. Wenn man diese Funktionalitäten erweitern will, muss man – wie von WordPress gewohnt – Plugins bzw. Extensions installieren. Hierbei sind für WooCommerce unzählige (größtenteils kostenlose) Extensions verfügbar. Eine Suche im Extensions-Store von WooCommerce ergibt derzeit (Stand 6. November 2017) 303 Extensions für verschiedenste Zwecke bzw. Einsatzgebiete. Diese umfassen u.a. die automatische Erstellung von PDF Rechnungen und Lieferscheinen, die Integration von PayPal, die Integration des beliebten Newsletter-Services MailChimp und viele andere hilfreiche und praktische Nutzen.

WooCommerce war historisch gesehen vor allem dann sinnvoll, wenn man eine überschaubare Anzahl an Produkten auf einem Kernmarkt (z.B. Österreich oder Deutschland) verkaufen wollte. Allerdings unterstützt es mittlerweile auch eine unlimitierte Anzahl von Produkten, somit sind keine Grenzen nach oben gesetzt. Wer seine WooCommerce-Instanz selber optimieren und weiterentwickeln will, dem steht eine umfassende Dokumentation und viele Tutorials (auch beispielsweise bei YouTube) zur Verfügung.

Plugins und Extensions bei WooCommerce

In Sachen Zahlungsanbieter bietet WooCommerce derzeit (auch durch die bereits erwähnte Installation von Plugins) Unterstützung für die am meisten verbreiteten Kreditkarten (u.a. Mastercard, Visa, American Express), zudem PayPal, Vorkasse und Sofortüberweisung. Außerdem gibt es mehr als 140 regionenspezifische Gateways und Schnittstellen, welche sich in WooCommerce integrieren lassen, darunter auch immer beliebtere Anbieter wie Stripe oder Amazon Payments. Die beliebtesten (und nützlichsten) Extensions werden auch direkt auf der Website von WooCommerce laufend kuriert und aktualisiert und es gibt auch eine Sektion mit den „Staff Favorites“ wie auf dem nachfolgenden Screenshot.  

WooCommerce Extensions

Vom technischen Standpunkt her bietet WooCommerce standardmäßig SSL-Support, das bedeutet, dass potentielle Kunden sicher über eine HTTPS-Seite shoppen und einkaufen können. Früher stand WooCommerce aufgrund der mangelnden Anpassungen an den deutschsprachigen Markt unter Kritik. Allerdings wirkt dem seit geraumer Zeit das kostenlose und unter GPLv3 lizenzierte Plugin WooCommerce Germanized entgegen. Mit der eingebauten REST API kann sich WooCommerce auch in jeden beliebigen Service integrieren. Die Shop-Daten können also von überall und jederzeit mit 100% Sicherheit abgerufen werden.

Fazit Magento vs. WooCommerce

Abschließend haben wir die wichtigsten Entscheidungspunkte für Magento und WooCommerce nochmals in einer Übersicht zusammengestellt:

 

Magento

WooCommerce

Preis

Freemium

Gratis

Benötigt Hosting

Ja

Ja

Unlimitierte Produkte

Ja

Ja

Extensions & Plugins

Ja

Ja

Customization

Ja

Ja

Analytics

Ja (out of the box)

Ja (mit Extensions)

Einsteigerfreundlich

Nein

Ja

Anleitungen & How-To’s

Ja

Ja

Wie man also sieht, trumpfen sowohl Magento als auch WooCommerce mit einer Vielzahl von positiven Argumenten auf. Wer eine WordPress-Webseite betreibt und diese mit einem Store ergänzen will, der wird naturgemäß wohl zu WooCommerce greifen. Magento hingegen überzeugt als Standalone-Produkt mit Flexibilität, Skalierbarkeit und einer Vielzahl von eingebauten Features wie etwa die out-of-the-box Anbindung an Zahlungsanbieter.

Wenn wir uns darauf festlegen müssten und eine Empfehlung für eines der beiden eCommerce-Systeme aussprechen, müssten, dann würde dieses folgendermaßen ausfallen: WooCommerce ist (derzeit noch) optimal für eCommerce-Einsteiger und kleinere Unternehmen, Magento hingegen für technisch anspruchsvollere KMUs und international agierende Unternehmen, welche ihre Waren eventuell auch in einem mehrsprachigen Webshop und in verschiedenen Ländern vertreiben wollen.

Jedoch verschwimmen die Grenzen zunehmend, da mittlerweile auch WooCommerce über eine große Erweiterbarkeit und Skalierbarkeit des Systems verfügt. Daher ist es im Grunde reine Geschmackssache, zu welchem Shop-CMS man ultimativ greift.

Wir von der Onlineagentur pro! sind dein Ansprech- und Umsetzungspartner für beide Lösungsansätze und freuen uns, dir in einem individuellen Gespräch die optimale Lösung für dein Unternehmen vorzuschlagen.

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Google Richtlinien Website Texte

Worauf du bei SEO-Texten achten musst

Wie in unserem Blog bereits öfters erwähnt, ist Content neben Linkbuilding und Google RankBrain (die KI im Google-Algorithmus) der mit Abstand wichtigste SEO-Faktor. Gute Texte haben gleich mehrere Funktionen:

  • Sie bieten dem Nutzer natürlich einen Mehrwert hinsichtlich des publizierten Themas,
  • halten den User auf der Website (Optimierung der Sitzungsdauer),
  • machen Lust auf andere Inhalte (Optimierung der Absprungrate) und
  • regen zur Interaktion an (z.B. Kommentare, Bewertungen, Teilen in sozialen Kanälen wie Facebook). 

Deswegen buhlen im Bezug auf die Erstellung von suchmaschinenoptimierten Texten sehr viele SEO-Agenturen um die Gunst von Unternehmen. Wenn man beispielsweise nach „SEO Texte“ sucht, dann sieht man sofort, dass sich unzählige AdWords-Anzeigen um dieses Keyword streiten. 

SEO Texte Google Suchergebnis

Mindestens 300 Wörter ist ein Aberglaube

Leider werden teilweise nach wie vor auch altbackene Richtlinien wie beispielsweise „mindestens 300 Wörter“ und „eine Keyworddichte von 3-5%“ verbreitet. Die Wortanzahl eines Textes ist im Bezug auf SEO allerdings völlig irrelevant. Nachfolgendes Statement von Google, welches man auch im Blog von Sistrix findet, klärt auf:

„There’s no minimum length, and there’s no minimum number of articles a day that you have to post, nor even a minimum number of pages on a website. In most cases, quality is better than quantity. Our algorithms explicitly try to find and recommend websites that provide content that’s of high quality, unique and compelling to users. Don’t fill your site with low-quality content, instead work on making sure that your site is the absolute best of its kind.“ (John Müller, Google Schweiz)

Für Google ist es also viel wichtiger, dass Texte spannend, einzigartig und informativ sind. Seit dem Google Panda Update durchsuchen die Google-Crawler Websites nach qualitativ schlechten oder minderwertigen Inhalten und strafen diese ab. Wenn du solchen Strafen entgehen willst, dann sollen die Texte auf deiner Website also immer einen konkreten Nutzen haben und keinesfalls die Funktion eines Platzfüllers einnehmen.

Für den User nützlichen Content erstellen

In den Grundprinzipien von Google heißt es nämlich wie folgt:

„Erstellen Sie Seiten in erster Linie für Nutzer, nicht für Suchmaschinen.“

Dazu an dieser Stelle gleich eine weitere Aussage von Google hinsichtlich der Nutzererfahrung von Texten: 

„Our advice for publishers continues to be to focus on delivering the best possible user experience on your websites and not to focus too much on what they think are Google’s current ranking algorithms or signals“ (Amit Singhal, Google Fellow)

Frei übersetzt bedeutet dies also, dass man beim Verfassen von Texten niemals an Google oder den Google Algorithmus denken soll. Man soll sich hingegen darauf fokussieren, wie man die bestmögliche Nutzererfahrung für den Websitebesucher erzeugen kann. Natürlich ist es hinsichtlich der Keyword-Rankings wichtig und logisch, dass bestimmte Keywords in den Texten vorkommen. Allerdings sollen diese niemals unnatürlich oder in ungebräuchlichen Variationen eingebaut werden. 

Qualitativ hochwertigen (und einzigartigen) Content zu erzeugen ist mit Sicherheit nicht einfach. Zu groß ist die Versuchung, bereits vorhandene Texte zu zitieren oder einfach umzuschreiben. Besonders wenn man unter Zeitdruck steht oder das Grundwissen über ein bestimmtes Thema ohne Recherche kaum bewältigbar ist. Doch man sollte sich immer dessen bewusst sein, dass kopierte oder lieblos formulierte Texte vielleicht kurzfristige SEO-Erfolge mit sich bringen, auf lange Sicht gesehen aufgrund der ständigen Weiterentwicklung des Google-Algorithmus jedoch fast immer schaden.

Richtlinien für Content-Erstellung

Außerdem ist fast nichts ärgerlicher als eine Website, welche auf einer Landingpage nicht hält, was sie in den Suchergebnissen verspricht. Dazu hat Google bereits vor Jahren klare Regeln formuliert. In der Onlineagentur pro! halten wir uns natürlich an diese Richtlinien für Webmaster im Bezug auf Content und die dort aufgelisteten Empfehlungen:

Google Richtlinien Website Texte

Wenn dir ein SEO-Dienstleister also eine der aufgelisteten Methoden anbietet, dann müssen die Alarmglocken ganz laut schrillen. Denn über kurz oder lang wirst du bei dauerhaften Verstößen deiner Website gegen die Richtlinien von Google schwere Abstrafungen kassieren, von denen du dich nur schwer (bzw. im Normalfall gar nicht) erholen kannst. 

Nutzer-optimierte SEO-Texte aus der Onlineagentur pro!

Du hast Fragen zur richtigen Textierung für deine Website? Kontaktiere uns noch heute und wir erstellen dir gerne ein Konzept für nachhaltige Website-Texte, welche einen klar erkennbaren Nutzen für deine Website-Besucher haben und zudem conversionoptimiert mit CTAs (call-to-action) formuliert sind. 

 

 

Form Tracking Tag

Conversion Tracking mit dem Google Tag Manager

Tools und Produkte von Google ergänzen sich perfekt. Im nachfolgenden Tutorial verbinden wir Google AdWords mit dem Google Tag Manager.

Denn ein immer beliebter werdendes (und auch extrem sinnvolles) AdWords-Werbeziel sind sind Conversions. Mit dem AdWords Conversion Tracking lassen sich beliebige Conversions (z.B. das Abschicken eines Kontaktformulars oder der Kauf eines Produkts in einem Webshop) ganz einfach tracken und die Daten anschließend in Google Analytics nachvollziehen und auswerten. 

Eine Conversion kann man direkt in AdWords definieren. Zuerst benötigt man einen Conversion-Tracking-Code und ein Conversion-Tracking-Label. Diese beiden Codes erhält man, indem man in AdWords auf Tools > Conversions geht und anschließend per Klick auf den roten Button eine neue Conversion erstellt. Die Voreinstellungen von Google kann man nach Belieben editieren, lediglich bei der Kategorie soll man stets eine Auswahl treffen, wie in unserem Fall „Anfrage“. Anschließend bekommt man im unteren Bereich das von Google erstellte Tag. Man muss hier nicht alles herauskopieren sondern nur die Strings aus Zahlen und Buchstaben hinter google_conversion_id und google_conversion_label

AdWords Conversion Tracking

Der Grund, wieso man nicht mehr den gesamten Code (wie früher) herauskopieren und auf der eigenen Seite einfügen muss, nennt sich Google Tag Manager. Durch den GTM kann man Conversion Tracking Codes nämlich ganz einfach auf einer Seite einbauen, ohne dafür Entwickler-Knowhow zu besitzen. Dafür wählt man auf der GTM-Startseite im Untermenü der Tags bei der Auswahl den vordefinierten Tag-Typ namens „AdWords-Conversion-Tracking“. 

GTM Tag Typ

In unserem speziellen Fall haben wir keine „Danke-Seite“ zur Verfügung sondern ein Lightbox-Element, in welchem man eine Anfrage an das Unternehmen abschicken kann. Das bedeutet, dass wir etwas anderes als den Aufruf einer bestimmten Seite tracken müssen. In diesem Fall hat der Button auf unserem Formular eine einzigartige ID (diese findet man, indem man die Developer Tools in Google Chrome öffnet und anschließend das Button-Element inspiziert. Anschließend findet man im Quelltext eine Bezeichnung „ID=xxxxxxx“ – diese ID kopiert man sich heraus bzw. merkt man sich (falls möglich). 

Konfiguration einer Variable in Google Tag Manager

Im nächsten Schritt konfigurieren wir eine integrierte Variable welche wir in weiterer Folge benötigen. Diese nennt sich „Form ID“ und muss man nicht selber erstellen. Man findet sie nämlich bereits vordefiniert im Google Tag Manager-Bereich Variable > Konfigurieren. Nach einem Haken in der Checkbox steht diese Variable nun standardmäßig für alle Trigger zur Verfügung. 

Google Tag Manager Form Tracking Variable

Erstellung des Triggers in Google Tag Manager

Sobald man diese Variable aktiviert hat, kann man sich an die Erstellung eines Triggers heranwagen. Ein Trigger ist auf Deutsch übersetzt ein Auslöser. Dies kann eine Seite sein, ist in unserem Fall aber der Klick auf einen Button. Bei der Triggerkonfiguration wählt man zunächst den vorhandenen Trigger-Typ namens „Sonstiges – Formular laden“. Die beiden Checkboxen mit „Auf Tags warten“ und „Bestätigung überprüfen“ lässt man frei. Ausgelöst werden soll dieser Trigger nicht auf allen Formularen, sondern nur auf einem Formular. Deswegen wählt man hier „Einige Formulare“ aus. Zu guter Letzt erstellt man noch eine Bedingung. Der Trigger soll nur bei der Variable „Form ID“, welche wir vorher aktiviert haben, ausgelöst werden. Diese Form ID soll eine bestimmte ID enthalten, welche wir uns noch von vorher gemerkt (oder aufgeschrieben haben). Statt der Bedingung „enthält“ könnte man auch „ist gleich“ verwenden, ist aber in unserem Fall der unverwechselbaren ID egal. Ganz rechts setzt man dann noch die ID an sich ein. Anschließend den Trigger abspeichern und ihm einen sinnvollen Namen verpassen, wie etwa „Conversion Tracking – Button Click“. 

Google Tag Manager - Form Tracking Trigger

Hat man die Triggererstellung abgeschlossen, muss man nur noch den Tag an sich anlegen. Dafür wählt man den Tag-Typ „AdWords-Conversion-Tracking“ (wie bereits in einem der vorigen Schritte gezeigt), kopiert dort seine Conversion ID und das Conversion Label hinein und speichert das Tag anschließend ab. Als Trigger wählt man „Formular senden“ welches man im letzten Schritt erstellt hat. 

Form Tracking Tag

Anschließend muss man nur mehr den Google Tag Manager Container aktualisieren. Nach nur wenigen Stunden sollte man im AdWords Conversion Tracking sehen, dass der „Tracking-Status“ von „nicht überprüft“ auf „Keine kürzlich erfassten Conversions“ umspringt. Ist dies der Fall, so hat man das Form Tracking (bzw. Button Klick Tracking) erfolgreich umgesetzt und man sieht in seiner Google AdWords Kampagne, sobald jemand über eine Google Anzeige auf die Website gekommen ist und anschließend das Kontaktformular in der Lightbox abgeschickt hat. 

Adventskalender Collage

atipso Adventskalender 2017

Das Weihnachtsfest 2017 naht mit großen Schritten – genau gesagt sind es nur mehr 69 Tage bis dahin. Hast du dir schon überlegt, welche speziellen Aktionen du deinen Kunden zu diesem Anlass anbieten willst? Wenn nicht, dann wird es bereits allerhöchste Zeit.

Was hältst du davon, deine Promotions in einem Online-Adventskalender zu präsentieren? Dann haben wir ein spezielles Angebot für dich.

Unser Adventskalender-Angebot 

✔ Wir stellen verschiedene Templates zur Verfügung welche mit 24 Aktionen gefüllt werden können.
✔ Jedes Türchen kann mit einer eigenen Aktion verknüpft werden – egal ob Produkt/Shop-Angebot, Gewinnspiel, Formular u.v.m.
✔ Design & Wording passen wir gerne an Deine CI an
✔ Veröffentliche den Adventkalender in deinem Webshop, auf deiner Webseite oder deiner Facebook-Page – oder überall gleichzeitig 

atipso Adventskalender 2017

Und was bringt mir das nun? Berechtigte Frage, welche wir folgendermaßen beantworten:

✔ Du schaffst eine integrierte Marketing-Aktion in der umsatzstärksten Jahreszeit
✔ Du erzeugst langfristiges User-Engagement auf deinen Kanälen 
✔ Du kannst dein gesamtes Onlineangebots (Webshop, Website, Facebookseite) miteinander vernetzen
✔ Du generierst neue Leads
✔ Du schaffst viele glückliche Kunden welche sich beschenkt fühlen
✔ Du erzeugst mehr Umsatz

Unsere Adventskalender-Preise

Um diese ohnehin stressige Zeit für dich etwas entspannter zu gestalten, haben wir uns etwas überlegt: Wir bieten für Frühentschlossene einen speziellen Rabatt: buche bis einschließlich 31. Oktober 2017 um 17:00 und bekomme deinen Adventkalender um sensationelle einmalige € 590,-.

Danach sieht die Preisstaffelung wie folgt aus:

1. November – 6. November 2017€ 708,-
7. November – 13. November 2017€ 826,-
14. November – 20. November 2017€ 1.062,-
21. November – 24. November 2017€ 1.475,-

Nach dem 24. November bieten wir dir noch eine Express-Erstellung auf Anfrage. Aber am besten, du entscheidest dich gleich jetzt für unseren Adventkalender und sparst dir damit viel Zeit und Geld! Natürlich kannst Du Deinen Adventkalender auch komplett selbst machen! Alles was Du dazu brauchst ist die atipso-App. Mit diesem Service nehmen wir Dir nur die Arbeit ab 🙂

[ Zum Adventskalender]

Magento Meetup DragDropr (c) mage-meetup.at

DragDropr beim 22. Magento-Meetup in Linz

Am gestrigen späten Nachmittag bzw. frühen Abend fand das bereits 22. Magento-Meetup in den Brucknerstudios in Linz statt. Begonnen wurde der Abend mit einer allgemeinen Einleitung von Matthias Zeis (Tech Lead bei LimeSoda in Wien). Nachfolgend stellte Matthias auch die wichtigsten Neuerungen und Features von Magento 2.2 (sowohl in der Open Source Version als auch in der Commerce Version) vor.

DragDropr – Creating A Webpage CAN Be Easy

Anschließend konnte nach einer kurzen Verschnaufpause unser Norbert den Content-Editor DragDropr in seiner Build für das Magento 2 CMS in einer rund 20-minütigen Präsentation vorstellen und die interessiert lauschende Menge von den Features des „What You See Is What You REALLY Get“ Editors überzeugen. 

Beschlossen wurde der Abend von einer gemütlichen Runde mit Pizza und Bier (bzw. Mineralwasser und Cola) und weiteren Gesprächen über Magento, DragDropr und SyncSpider. Die Slides zur Einleitung von Matthias Zeis findet ihr bei Slideshare. Die Aufzeichnung des Livestreams über DragDropr zum Nachschauen findet ihr bei Facebook.  

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DragDropr Website

XOVI SEO Tool Monitoring

Onlineagentur pro! setzt auf XOVI

Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist unerlässlich, damit deine Website im Internet gefunden wird. Die größten SEO Trends für das Jahr 2018 haben wir dir bereits in unserem letzten Blogartikel ausführlich vorgestellt. Heute wollen wir dir zeigen, was wir im Bereich der Search Engine Optimization für dich machen können. Und wir erklären dir, warum wir in der Onlineagentur pro! seit Sommer 2017 dafür ein SEO-Tool namens XOVI verwenden. 

XOVI SEO & Social Software Suite

In einem stark umkämpften Bereich mit unzähligen Anbietern haben wir uns aufgrund des Preis-Leistungs-Verhältnisses für die erfahrenen Anbieter aus Köln entschieden. Auch andere bekannte Tools wie Sistrix, Ryte (ehemals als OnPage.org bekannt), Moz, Searchmetrics oder Rankingcoach verfügen über viele ausgezeichnete Funktionen. Uns hat aber das Gesamtpaket von XOVI nach einer eingehenden Analyse und einer zweiwöchigen Testphase am meisten überzeugt. 

XOVI SEO Tool Startseite

Das Tool ist derart umfassend, dass man nur durch Ausprobieren und Durchklicken nicht auf alle interessanten Funktionen kommt. Daher bietet XOVI in regelmäßigen Abständen auch kostenlose Webinare für Kunden an. Dort bringt man einzelne Funktionspakete wie etwa Search Analytics oder Keywords & Monitoring innerhalb von einstündigen GoToMeeting-Sitzungen näher. Grob zusammengefasst verwenden wir XOVI für vier Haupteinsatzgebiete, welche wir dir nachfolgend näher bringen wollen: 

OnPage Optimierung

SEO Tools wie XOVI zeigen Fehler und Probleme auf Webseiten an. So zeigen sie etwa auf, ob Fehler im HTML-Code bestehen, duplicate Content durch eine falsche Konfiguration der Response Header oder Canonical URLs entsteht oder viele 404-Fehler bestehen (besonders interessant nach einem Website-Relaunch). OnPage-Optimierung ist ein kontinuierlicher Prozess, denn bei jedem Algorithmus-Update setzt Google die Schwelle für Qualität noch höher an. Ins Besondere die Google-Updates namens Panda (seit Februar 2011) und Hummingbird (seit 2013) haben hier in der Vergangenheit für große Ernüchterung (oder Freude) bei manchen Website-Betreibern gesorgt.

OnPage Optimierung XOVI

Keyword Optimierung

Eine umfangreiche Keyword-Recherche ist meistens der Beginn einer Keyword-Optimierung. Neben vielen hilfreichen kostenlosen Tools (wie etwa dem AdWords Keyword Planner, keywordtool.io oder Google Trends) bieten vor allem auch SEO Tools wie XOVI eine große Unterstützung bei der Findung der besten und richtigsten Keywords. So kann mit XOVI etwa eine Unterscheidung zwischen Keyword-Kandidaten und wirklich relevanten Keywords vorgenommen werden. Das Suchvolumen eines Keywords ist ebenfalls ein wichtiger Faktor, wenn es um die Schwerpunktsetzung in der Keyword-Optimierung geht. Auch CPC (cost-per-click) Schätzungen werden angezeigt, wenn man die Keywords in einer SEA-Kampagne verwenden will. Doch eine der interessantesten Funktionen ist die Konkurrenz-Analyse. Durch Eingabe ausgewählter Keywords erkennt man auf einen Blick, mit welchen Suchbegriffen mein Mitbewerber bei Google und Co gefunden wird, die eigene Seite jedoch nicht und kann dort den Hebel für die Optimierung ansetzen. 

Keyword Monitoring

Die relevantesten Keywords können in einem SEO Tool wie XOVI auch auf täglicher Basis in verschiedenen Suchmaschinen (z.B. Google, Bing), Ländern (z.B. Österreich, Deutschland) oder sogar Großräumen (z.B. Wien, Linz) überwacht werden. Durch die täglichen Daten aus dem Keyword Monitoring kann man somit auf starke Schwankungen in den Rankings (wie etwa durch ein Algorithmus-Update von Google) extrem kurzfristig reagieren. Auch Mitbewerber kann man wiederum überwachen. In unserem Onlineagentur pro! Dashboard sehen wir die Entwicklung unserer Rankings, unserer Keywords und unseres Static OVI Werts („Sichtbarkeitsindex“). Nämlich im direkten Vergleich mit allen ausgewählten Konkurrenten im Zeitraum unserer Wahl. 

XOVI SEO Tool Monitoring

Textoptimierung WDF*IDF

Wie bereits in unserem Blogbeitrag zu den SEO Trends 2018 erwähnt, muss der Content (also Textinhalte) einer Website hochwertig und relevant für den Nutzer sein. Content soll nicht von Maschinen für Maschinen generiert sein und muss semantisch korrekt sein. Früher gab es im SEO eine Daumen-mal-Pi-Kennzahl, dass das wichtigste Keyword auf einer Website 3-5% des Gesamttexts einnehmen soll. Diese Herangehensweise ist allerdings schon lange überholt. Ganz im Gegenteil, wenn man seine Keywords unnatürlich in eine Seite stopft („keyword stuffing„), so wird man dafür von Google sogar drastische Strafen kassieren.

WDF*IDF Keyworddichte XOVI

Stattdessen ist WDF*IDF („within document frequency * inverse document frequency„) seit wenigen Jahren die vorherrschende Zauberformel. Hier wird die Relevanz eines Dokuments der eigenen Website ins Verhältnis zum Wettbewerb gesetzt. Der inverse Wert errechnet sich aus der Gesamtzahl aller indexierten Dokumente, geteilt durch die Anzahl all jener Dokumente, die den entsprechenden Suchbegriff enthalten. Klingt komplex, muss man aber auch nicht ausrechnen ;-). Denn XOVI (und auch andere Tools) bietet ein praktisches WDF*IDF Tool, welches passende Vorschläge zu Textinhalten gibt und mit dessen Unterstützung die optimalen Texte für Nutzer und Suchmaschinen entstehen können.

Zusammenfassung und Ausblick

XOVI hält, wie man selber auf der Website schreibt, nichts von „künstlichen Begrenzungen“.  Neben Keywords, OnPage Optimierungen und Monitoring kann man mit dem Tool beispielsweise auch die eigenen Social Media Profile (z.B. Facebook, Twitter) untersuchen lassen. Bei den meisten anderen SEO Tools kostet das entweder extra oder die Funktionen sind stark eingeschränkt. Dies ist wohl ein Mitgrund dafür, wieso XOVI im Juli 2017 auch Testsieger bei Netzsieger.de wurde. Auch in einem t3n-Artikel aus 2015 geht XOVI als eines der Lieblingstools der SEO-Community hervor.

Wir sind auf alle Fälle gerüstet, damit wir deine Website oder deinen Webshop durch SEO auf die vorderen Positionen in den Suchergebnissen bei Google bringen. In Absprache mit deinen Unternehmenszielen erstellen wir dir ein Konzept und sorgen bei einer SEO-Betreuung durch kontinuierliche Optimierungs-Maßnahmen für eine bessere Sichtbarkeit im www.  

Kontaktiere unsere pro!fis am besten noch heute!

Google Analytics SEO Trends 2018

5 SEO Trends für 2018

Kaum eine Disziplin im Online Marketing ist derart von kontinuierlichen Veränderungen geprägt wie die Suchmaschinenoptimierung, auch als SEO (Search Engine Optimization) bekannt. Meistens verhält es sich folgendermaßen: kaum hat sich ein neues Schema F durchgesetzt, adaptiert Google seinen Algorithmus und man kann bei der Optimierung wieder (fast) von vorne beginnen. In unserem Blogartikel wollen wir fünf der wichtigsten bzw. interessantesten SEO Trends für das Jahr 2018 vorstellen. Zentrale Schlagworte dabei sind Sicherheit, Mobilität, User Experience und Machine Learning. 

1) Think Mobile First

Im Oktober 2015 wurden erstmals mehr Suchanfragen über Mobilgeräte als über stationäre Geräte durchgeführt. Im September 2017 wurden bereits 57% aller Suchanfragen bei Google über ein Smartphone oder Tablet abgeschickt. Dieser Trend nach oben wird sich auch im Laufe der nächsten Monate immer weiter fortsetzen. Eigentlich wollte Google aufgrund dessen bereits Ende 2016 den mobilen Such-Index zum primären Index machen. Allerdings hat man den Betreibern von Websites und Webshops im Endeffekt noch etwas mehr Zeit zur Anpassung an die geänderten Bedürfnisse eingeräumt. Derzeit gehen viele Experten davon aus, dass die Umstellung frühestens im Q1/2018, spätestens im Q2/2018 passieren wird.

Wer allerdings jetzt schon über eine responsive Seite verfügt, muss keine Angst vor dieser Umstellung haben. Im Gegenteil, man wird den ein oder anderen Konkurrenten, der Punkt 1 unserer SEO Trends verschlafen hat, sogar ohne eigenes Zutun abhängen können. Wenn du noch eine Website hast, die nicht responsiv oder mobil optimiert ist und die Umstellung nicht verschlafen willst: alle Websites bei der Onlineagentur pro! werden natürlich responsiv erstellt und sind für die Benutzung auf Smartphones optimiert. 

Höfer responsiv optimiert SEO

2) Mit HTTPS auf der sicheren Seite

Wie bereits in unserem letzten Blogeintrag (sozusagen einem Vorboten der SEO Trends) zum Thema SSL-Zertifikat beschrieben, wird der Google Chrome Browser (über 40% Marktanteil in Österreich) ab Oktober 2017 bei allen Seiten, welche nicht über HTTPS erreichbar sind, „NICHT SICHER“ in die Browserzeile schreiben. Man kann davon ausgehen, dass andere Browser wie etwa Mozilla Firefox in naher Zukunft nachziehen werden. Ein SSL-Zertifikat (welches z.B. bei technischem Knowhow kostengünstig über Let’s Encrypt bezogen werden kann) wird also spätestens in 2018 kein optionales Feature mehr sein, sondern ein absolutes Muss für Onlinepräsenzen. Und zwar nicht nur für Onlineshops, sondern zumindest auch für alle Websites mit einem Kontaktformular oder einer Seitensuche. Damit du gewappnet bist, bieten wir dir für deine Website ab unserem MiddleHost-Plan (um nur 14.90€ im Monat) bis 30. Oktober 2017 ein kostenloses SSL-Zertifikat inkl. Installation an.

Sicherheit HTTPS SEO Trends 2018

3) User Experience und Ladegeschwindigkeit

Wer sich 2018 nicht mit seinen aus Google Analytics gewonnenen Daten auseinandersetzt, wird zunehmend an Boden verlieren. Die Schlagwörter Verweildauer, Absprungrate und Conversions werden nämlich wichtiger denn je. Für den Seitennutzer muss klar sein, was er sich auf einer bestimmten Website, Detailseite oder Landingpage erwarten kann (oder machen soll). Soll er sich informieren? Soll er eine Anfrage stellen? Navigation und Content-Chorographie (= wie einzelne Content-Elemente wie etwa Text, Bild, Video, Formular usw. auf einer Website angeordnet sind) müssen also wohl bedacht sein, damit der Nutzer:

  • entweder so lange wie möglich auf der Seite bleibt (Verweildauer),
  • so viele (Unter-)Seiten wie möglich anschaut (Absprungrate)
  • oder eine Conversion (Anfrage, Anmeldung, Kauf) tätigt.

Seiten, welche eine oder mehrere dieser Charakteristiken erfüllen, klassifiziert Google dann als „interessant für den Nutzer“. Bedeutet für dich: je besser diese Werte sind, desto höher wird deine Seite auf den Suchergebnisseiten (SERPs) von Google eingestuft werden.  

In Sachen Ladegeschwindigkeit sind folgende Werte interessant: 

  • TTFB (Time To First Byte): Im Idealfall unter 200 ms (Millisekunden), unbedingt unter 500 ms. Moz hat vor einigen Jahren eine Studie durchgeführt, bei der Top-Seiten durchschnittlich 350 ms, weniger gut gerankte Seiten im Schnitt 650 ms aufwiesen.
  • Full-page-render (Seite vollständig geladen): Unbedingt unter 3 Sekunden, zwingend unter 5 Sekunden. John Mueller von Google empfiehlt einen Wert zwischen 2 und 3 Sekunden und verwendet für das Testing wie auch viele SEO-Profis webpagetest.org

Google Analytics SEO Trends 2018

4) Content Marketing

Nur eine lebendige Website ist auch eine Website, welche für Google besonders relevant ist. Wer seinen Nutzern nicht regelmäßig Updates wie beispielsweise News, Blogeinträge, Events oder Downloads bietet, wird in den Google-Rankings nach und nach zurückfallen. Daher solltest du im Optimalfall über eine Content Marketing Strategie verfügen. Die drei Säulen im Content Marketing sind informationaler Content, transaktionaler Content und sozialer Content. Transaktionaler Content ist vor allem für die Betreiber von Webshops wichtig. Sind die Öffnungszeiten klar ersichtlich? Im Falle eines lokalen Geschäftes, ist der Anfahrtsweg erklärt? Wen kann man im Falle eines Problems oder einer Reklamation anschreiben? Sind genügend Touchpoints (z.B: E-Mailadresse, Telefonnummer, Chatformular, Social Media Channels) vorhanden?

Sozialer Content SEO Trends 2018

Sozialer Content steht natürlich in direktem Zusammenhang mit Social Media. War früher Facebook (1.3 Milliarden Nutzer) der unangefochtene Primus in diesem Bereich, so haben Instagram (800 Millionen Nutzer) und Snapchat (175 Millionen Nutzer) im Laufe der letzten zwei Jahre massiv aufgeholt und haben bei der jüngeren Zielgruppe (den 14 bis 25-jährigen) Facebook mittlerweile schon abgehängt. Im Bezug auf sozialen Content ist es dementsprechend wichtig, am Stand der Dinge zu bleiben, da ins Besondere aktuelle Ereignisse und viraler Content stark dazu beitragen können, eigene Inhalte oder Produkte witzig oder kreativ aufbereiten und vermarkten zu können.

Informationaler Content wird vor allem dazu eingesetzt, das Vertrauen der Nutzer zu gewinnen, die eigene Seite auf bestimmte SEO-Begriffe hin zu optimieren und eine bessere User Experience (siehe letzter Punkt) zu erzeugen. Dabei gilt allerdings stets: Klasse vor Masse. Google kann durch seine Algorithmus-KI namens RankBrain die Qualität und Sinnhaftigkeit bestimmter Texte genau analysieren und wird irrelevanten Content daher konsequent abstrafen. Man sollte nie vergessen, dass die eigenen Website-Inhalte nicht für Google geschrieben werden sollen, sondern immer für den Nutzer bzw. potentiellen Kunden. 

5) Featured Snippets und semantische Daten

Featured Snippets sind die Weiterentwicklung von Rich Snippets und einer der größten SEO Trends des Jahres 2017. Auf Deutsch als hervorgehobene Snippets bezeichnet, handelt es sich dabei um ein Format von Google, welches die Antwort oder Lösung auf eine Suchanfrage direkt auf der Suchergebnisseite anzeigt. Nämlich ohne dass der User sich durch verschiedene Seiten durchklicken muss. So findet man etwa bei der Suche nach „Anleitung Krawattenknoten“ folgendes Ergebnis – direkt über den organischen Suchergebnissen:  

Rich Snippets SEO Trends 2018

Du fragst dich jetzt, wie ein Inhalt deiner Website zum hervorgehobenen Snippet werden kann? Wie üblich entscheidet Google hier eigenhändig, bei welchen Suchanfragen ein Featured Snippet angezeigt wird und welche Domain dabei verwendet wird. Grundbedingung ist jedoch eine Einbindung von semantischen Daten in die Website. Semantische Daten sind für Suchmaschinen aufgrund ihrer Definition nach schema.org von speziellem Nutzen. Sie helfen dabei, Inhalte, Betreiber, Kontaktdaten oder Produkte einer Website für Maschinen auslesbar zu machen.

Für WordPress-Webseiten gibt es hier bereits verschiedene Plugins, welche bei der Auszeichnung von semantischen Daten behilflich sind. Auch über die Google Search Console kann man die Daten seiner eigenen Website oder seines Blogs auszeichnen. Wenn dir das alles zu komplex ist und du deine Seite ganz einfach mit den für dich passenden semantischen Daten auszeichnen lassen willst: Unsere SEO-pro!fis sind stehen dir gerne mit Rat und Tat zur Seite.

Zusammenfassung der SEO Trends 2018

In unserem Blogartikel haben wir einige der wichtigsten SEO Trends für das Jahr 2018 vorgestellt. Du solltest aber niemals nur auf ein Pferd setzen, sondern deine Website so gut wie möglich an alle geänderten Verhältnisse anpassen bzw. optimieren. Deine pro!fis aus der Onlineagentur pro! helfen dir natürlich gerne dabei, deine Website oder deinen Webshop auf Basis eines Konzepts zu optimieren. Denn dein Ziel sollte sein, dass du auch im Jahr 2018 bei den eigenen Google-Suchergebnis-Rankings keine bösen Überraschungen erleben musst. Bei unseren SEO-Konzepten und bei unserer Vorgehensweise achten wir natürlich jetzt bereits auf die Trends und geänderten Bedingungen. Unser Ziel für dich bleibt weiterhin:

Mehr Leads! Mehr Conversions! Mehr Umsatz!

Angabe zu den verwendeten Bildern: Free Stock Fotos von https://www.pexels.com bzw. Screenshot aus den Google Suchergebnissen
Quellenangaben: searchengineland.com, developers.google.com, sistrix.de, letsencrypt.org, statista.com, schema.org, derstandard.at